Mittwoch, 31. Dezember 2014

Guten Rutsch und alles Gute für das Neue Jahr!

Diese süßen Schweinchen bringen bestimmt für nächstes Jahr gaaaanz viel Glück!! Mich haben sie schon beim Herstellen happy gemacht :)

Marzipan-Schweinchen
Die Marzipan-Schweinchen sind ganz einfach selbst zu machen:
1 Pckg. Marzipanrohmasse mit etwas Kirschwasser und 1 Pckg. Puderzucker zu einer homogenen Masse verkneten, die sich gut formen lässt. Marzipan halbieren. Grüne bzw. rote Lebensmittelfarbe zugeben und ggfs. mit weiterem Puderzucker verkneten, bis die Masse hellgrün bzw. rosa und immer noch gut formbar ist (d.h. nur wenig klebt).
Schweinchen und Kleeblätter formen, aufeinander setzen. Die Augen bestehen aus Deko-Zucker-Perlen und die Pupillen sind mit dunkler Schoko-Zuckerschrift (gibt's alles fertig von Dr. Oetker) aufgesetzt. Nasenlöcher mit dem geraden Ende eines Holzspießchens eindrücken.

Mit dem Marzipan lassen sich übrigens auch ganz fix zwei besondere Leckereien zubereiten:
1. Wallnussgroße Kugeln formen, links und rechts an die Kugel eine Walnusshälfte andrücken, Kugeln durch weißen Zucker rollen.
2. Getrocknete Datteln längs aufschneiden, entkernen. Aus dem Marzipan längliche Röllchen formen. Dattel aufdrücken, Röllchen hinein setzen und die Seiten wieder andrücken. Mit einem Messerrücken Querrillen ins Marzipan drücken.
Auf dem Foto sehr Ihr einige davon:


Ich hoffe, Euch haben meine Rezepte dieses Jahr über gefallen und würde mich freuen, wenn Ihr Maexies Bistro im Neuen Jahr wieder besucht und den Blog auch weiterempfehlt!
Ich wünsche Euch allen ein stressfreies, entspanntes Silvester und ein frohes und gutes 2015!!

Samstag, 27. Dezember 2014

Winterliches Couscous-Dessert

Einfach FANTASTISCH - so schmeckt dieses Dessert! Vor allem, wenn man gerade von einem langen Spaziergang in der Kälte heimkommt. Perfekt, um vor dem Kamin genossen zu werden, oder einfach schön gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt.
Es stammt etwas abgewandelt aus der Wohnen & Garten Sonderausgabe "Feste & Gäste". Dafür lasse ich in Zukunft jeden Bratapfel oder Apfelstrudel stehen!

Winterliches Couscous-Dessert

Zutaten:
150g Instant-Couscous
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Kardamom
4 EL Rosinen
2 EL gehackte Mandeln
1 EL gehackte Pistazien
1 EL Vanillezucker
1 unbehandelte Orange
2 säuerlich-süsse Äpfel
1/4 Ananas
6 EL Butter
2 EL brauner Zucker
400g griechischer Joghurt
2 EL Honig
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Das Couscous mit Salz, Zimt, Kreuzkümmel, Kardamom, Rosinen, Mandeln, Pistazien und Vanillezucker mischen. Orange abwaschen, trocknen, ca. 1 TL von der Schale abreiben und zum Couscous geben. Saft auspressen, mit Wasser auf 150 ml auffüllen und in einem Topf einmal aufkochen. Couscous-Mischung einrühren, vom Herd nehmen und 10 min. unter gelegentlichem Umrühren quellen lassen. 
Ananas schälen, Strunk entfernen, vierteln und dann in kleine Scheiben schneiden. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und dann in Längsspalten schneiden. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, Zucker einstreuen und etwas karamellisieren lassen. Apfelspalten und Ananas darin unter Wenden ca. 3 min. anbraten. 
Restliche Butter in einer anderen Pfanne erhitzen, Couscous zugeben und ca. 3 min knusprig anbraten. Dann die Apfel-Ananas-Mischung zugeben und noch mal kurz durchrühren. 
Joghurt mit Honig und einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Couscous auf Tellern anrichten, mit dem Joghurt übergießen und gnieeeeeßen!




Freitag, 26. Dezember 2014

Avocado-Kartoffel-Salat mit Shrimps

Falls Ihr eine gute Vorspeise für das Silvestermenü sucht oder einfach einen besonderen Kartoffelsalat, dann liegt Ihr mit diesem Rezept goldrichtig.
Ich habe es in Das Kochrezept entdeckt und etwas modifiziert.

Avocado-Kartoffel-Salat mit Shrimps
Zutaten (6 Portionen):
500g Kartoffeln
2 Schalotten
4 EL weißer Balsamico-Essig
2 EL Akazienhonig
Salz, Pfeffer
200g Joghurt
100g Mayonaise
Saft und abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette
250g Shrimps
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
1 Pck. Salatmischung mit Rucola (gewaschen und verzehrfertig)
2 Avocado

Zubereitung: 
1 Tag vorher: Kartoffeln waschen und 20 min kochen. Abgießen, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. Schalotten abziehen, fein würfeln. In 2 EL Öl andünsten, zu den Kartoffeln geben. Essig mit 100 ml Wasser aufkochen, mit Salz, Pfeffer und 1 EL Honig würzen. Kartoffeln mit Sud übergießen, vorsichtig mischen. Kalt stellen. Joghurt mit Mayonnaise verrühren, mit Salz, Pfeffer, 1 EL Honig, 1 TL Limettenschale und 1-2 TL Limettensaft abschmecken. Ebenfalls kalt stellen. Shrimps waschen und trocken tupfen. Knoblauchzehe schälen und durch die Knoblauchpresse pressen. Shrimps mit übriger Limettenschale, Knoblauch und 2 EL Olivenöl mischen und zugedeckt kalt stellen. 
2h vor dem Servieren: Kartoffeln mit der Hälfte des Dressings mischen. Kalt stellen.
Kurz vor dem Servieren: Avocado schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit restlichem Limettensaft beträufeln. Shrimps 3 min. braten. Alles schön anrichten, mit dem restlichen Dressing beträufeln. 
Wer es ganz edel mag, kann auch noch mit Forellenkaviar garnieren ...

Wir haben dazu einen Wildekrans Chenin Blanc Barrel Select Reserve 2013 getrunken. 

Guten Appetit!




Donnerstag, 25. Dezember 2014

Olala, Cranberry-Punsch for adults only ...

Hättet Ihr gedacht dass Punsch aus Indien kommt und der Name sich vom Hindi-Wort pāñč = fünf (Zutaten) ableitet? Die Engländer brachten das Getränk im 17. Jahrhundert nach Europa.

Lt. Wettervorhersage soll es ja in den nächsten Tagen bitterkalt werden, und da könnt ihr sicher noch ein einheizendes Punsch-Rezept mit vielen Umdrehungen gebrauchen ;) Kreiert hat es ein Freund von mir, der ein Händchen für spezielle Cocktail/Punsch-Rezepte hat und dem ich an dieser Stelle dafür herzlich danke! Ich hab es noch um Kardamom erweitert.

Cranberry-Punsch mit Alkohol
Wie Ihr seht, findet Rudolph den Punsch unwiderstehlich :D

Rezept:
1l Rotwein, 1l Cranberry-Saft, 1/8l Barcardi braun, 1/16l Contreau, 1 Spritzer Angostura Bitter, 3 Sternanis, 1 Zimtstange, 8 Kardamomkapseln in einen Topf geben und erhitzen, nicht kochen! 30 min ziehen lassen, Gewürze entfernen. Wer es süßer mag, kann mit braunem Zucker abschmecken.
Prost!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Weihnachtsplätzchen Count-Down - Finale: Vanillekipferl und Schokoli

Die letzten beiden Weihnachtsplätzchen-Rezepte kommen von einer Freundin (an dieser Stelle - Vielen Dank!!). Ich habe sie bei ihr frisch gebacken probiert (köstlich) und empfehle sie hier gerne weiter.
Vanillekipferl hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht, da sie mir immer zerfielen. Somit hatte ich allerdings auch ganz vergessen, wie gut diese Plätzchen sind!
Die Schokoli kannte ich noch nicht, finde sie aber sehr lecker mit ihrer im Inneren eines zarten Schokoteigs verstecken Haselnuss.
Vanillekipferl und Schokoli
Vanillekipferl
Zutaten (für ca. 50 Stück)
300g Mehl
210g Butter
75g Zucker
100g gemahlene Haselnüsse
200g Puderzucker
50g Vanillezucker

Zubereitung:
Backofen auf 150 Grad vorheizen. Mehl, Butter, Zucker und Haselnüsse verkneten. Teig vierteln, 1h kalt stellen. Portionen nacheinander verarbeiten. Teigportion jeweils zu einer Rolle formen, Stücke abschneiden und zu Kipferln formen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen und hellgelb backen (beobachten!). Puderzucker und Vanillezucker mischen. Kipferl damit noch auf dem Backblech dick bestäuben.

Schokoli
Zutaten (für ca. 50 Stück):
250g weiche Butter
100g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
250g Speisestärke
75g Mehl
30g Kakao
1 gestrichener TL gemahlener Kardamom
1 gestrichener TL gemahlener  Zimt
100g Haselnusskerne
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Butter in eine hohe Schüssel geben, Puderzucker, Vanillezucker, Stärke, 1/3 der Mehlmenge, Kakao und Gewürze darauf geben und alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe gut verrühren. Zuletzt das restliche Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, kurz kalt stellen. Teig zu Rollen von ca. 2 cm Durchmesser formen. In etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Jede Scheibe um eine Haselnuss herum zur Kugel formen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche legen und ca. 10-12 min. backen. Schokli auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Samstag, 20. Dezember 2014

Weihnachstplätzchen Count-Down: Nuss-Cookies

Nuss-Cookies
Nuss und Mandelkern - hier kommt ein Rezept für wirklich wunderbar knackige Cookies. Sie passen als Weihnachtsplätzchen, man kann sie aber auch einfach mal so als Kaffeegebäck machen.

Zutaten (für ca. 60 Stück):
200g Nusskernmischung von Kluth (Cashewnüsse, Paranusskerne, Haselnusskerne, geschälte und ungeschälte Mandeln) oder eine ähnliche Mischung
100g Walnusskerne
Vanille aus der Mühle
150g weiche Butter
150g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Ei (M)
200g Mehl
1 TL Backpulver

Zubereitung:
Nüsse/Kerne kurz grob hacken (ich hab meine etwas zu fein gehackt, würde ich nächstes Mal gröber machen, weil die Cookies dann noch knackiger werden. Entscheidet nach Eurem Geschmack). Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Butter, Zucker, Vanille und Salz mit den Quirlen des Handrüherers cremig schlagen, Ei unterrühren, Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Nüsse/Kerne mit den Händen untermischen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig mit zwei Teelöffeln Häufchen formen (ich habe es mit den Händen gemacht, weil mir das zu sehr an den Löffeln klebte). Es braucht nicht perfekt auszusehen, ruhig ein bisschen verrupft ;) Häufchen auf das Backblech setzen. Im Ofen ca. 10-12 min backen. Heraus nehmen und Cookies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Weihnachtsplätzchen Count-Down: Engelsaugen

Engelsaugen
So langsam nähern wir uns den letzten Weihnachtsplätzchen-Rezepten - für dieses Jahr. Heute nochmals ein einfacher aber sehr leckerer Klassiker: Engelsaugen. Wer mürbe Plätzchen mag, wird dieses Rezept lieben, denn durch Zugabe von Stärke werden sie besonders zart und mürbe.
Und da sie so schnell gemacht sind, bekommt ihr sie auch noch vor dem Fest hin!

Zutaten (für ca. 45 Stück):
200g weiche Butter
1 Pck. Bourbon-Vanillin-Zucker
1 Ei (M)
325g Mehl
100g Speisestärke
ca. 100g Himbeergelee

Zubereitung:
Butter, Vanillin-Zucker und Zucker mit dem Schneebesen des Handrührers cremig rühren. Ei zufügen. Mehl und Stärke mischen und unterrühren. Aus dem Teig wallnussgroße, glatte Kugeln formen. Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Backbleche mit Bachpapier auslegen, Kugeln darauf legen. Himbeergelee leicht erwärmen und verrühren, nicht flüssig werden lassen. In die Mitte jeder Kugel mit einem runden Backlöffelstiel eine Mulde drücken und diese fast bis zum Rad mit Gelee füllen. Bleche nacheinander ca. 12 min auf der zweiten Schiene von unten backen. Herausnehmen und die Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ggfs. noch etwas Gelee nachfüllen, falls zuviel verdampft ist.



Dienstag, 16. Dezember 2014

Knusper, Knusper, Knäuschen ...... Parmaschinken-Cranberry-Törtchen

Nein, diesmal kein neues Plätzchen-Rezept, sondern wieder etwas Herzhaftes. Aber natürlich nicht irgendwas, sondern etwas Besonderes: salzig-süße Törtchen. Ein raffinierter Genießer-Snack, dabei ganz easy zuzubereiten. Eine wunderbar knusprige Hülle umhüllt die mit Salbei und Thymian aromatisierte Cranberryfüllung - leeeeeeecker!!! Das Rezept ist etwas abgewandelt dem "Lust auf Genuss"-Magazin entnommen.

Parmaschinken-Cranberry-Törtchen
Zutaten:
160g Butter
12 Scheiben Parmaschinken
450g Ciabattabrot
3 EL Thymian
10 Salbeiblätter
2 Knoblauchzehen
150g Soft-Cranberrys
3 Eier (M)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mulden einer 12er Muffinform mit Butter einfetten, mit Parmaschinken auslegen. Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Brot in kleine Stücke zupfen. Salbei fein hacken. Knoblauch abziehen, durch eine Knoblauchpresse pressen und zusammen mit Kräutern, Brot und Cranberrys in eine Schüssel geben. Butter in einem Topf verflüssigen, zu der Cranberry-Mischung geben. Eier zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren. Fertige Cranberry-Mischung mit einem Löffel in die Muffinmulden verteilen. Im Ofen in 20-25 min goldbraun knusprig backen. Mit grünem Salat servieren.

Ein Chenin-Blanc (z.B. Spier Signature Chenin Blanc 2014) passt hervorragend dazu.
Wenn ihr es als Apéro-Snack servieren möchtet, probiert dazu Prosecco mit einem Schuß Hibiscusblüten-Sirup.

Freitag, 12. Dezember 2014

Besondere Weihnachstplätzchen: Zitronenschnecken

Zitronenschnecken
Dieses Rezept (auch aus dem Brigitte-Extra von 2012) liebe ich sehr, es ist allerdings aufgrund der Wartezeiten eine Geduldsprobe. Als Ergebnis hat man dann aber wirklich außergewöhnliche Plätzchen mit süchtig machendem Zitronen-Karamell-Aroma....

Der Teig muss lt. Rezept auf ein Rechteck von 25x35 cm ausgerollt werden. Das hinzubekommen, war am Anfang eine mittlere Katastrophe, aber mittlerweile habe ich ein super Technik: ich rolle den Teig IN einem Gefrierbeutel aus, dadurch wird er perfekt rechteckig und hat genau das richtige Maß. Anschließend schneide ich den Gefrierbeutel vorsichtig rechts und oben auf, klappe ihn nach links auf und fülle und rolle dann den Teig - er liegt dabei noch auf der Unterseite des Beutels. So braucht man auch kein Mehl zum Ausrollen und hat anschließend keine dreckige Arbeitsfläche!

Zutaten (für ca. 60 Stück):
Teig:
250g Mehl
1 Prise Salz
180g kalte Butter
75g saure Sahne

Füllung:
2 Bio-Zitronen
6 EL Lemon Curd
4 EL brauner Zucker

Guss:
100g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Teig: Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz mischen. Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit der sauren Sahne dazugeben. Erst mit dem Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in zwei Portionen teilen und für mind. 2h kalt stellen. Teig wie oben beschrieben in einem Gefrierbeutel ausrollen. Zitrone heiß abspülen, trocknen und fein abreiben. 3 EL Lemon Curd auf der Teigplatte verstreichen. 2 EL braunen Zucker und die Zitronenschale darauf streuen und gut verteilen. Den Teig vorsichtig und locker mit den Händen aufrollen. Die Rolle nochmals für 1h kalt stellen. Mit der zweiten Portion genauso verfahren. Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Teigrollen am besten mit einem Sägemesser in 5 mm dicke Scheiben scheiden. (Falls der Teig noch zu weich ist, nochmals 5-10 min. ins Gefrierfach legen). Schnecken auf mit Backpapier belegte Bleche legen und 12-14 min. im Ofen backen. Schnecken ggfs. wieder etwas in Form bringen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und die Schnecken damit vorsichtig verzieren. Trocknen lassen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Weihnachtsplätzchen No 5: Linzer Kipferl

Linzer Kipferl
Ein weiteres altbewährtes Weihnachtsplätzchen-Rezept in meiner Familie sind Linzer Kipferl, mit Gelee gefülltes Spritzgebäck mit Schokoladenenden. Ganz klassisch werden sie eigentlich mit Marillenmarmelade gefüllt, wir haben jedoch immer Johannisbeergelee verwendet. Probiert, was euch besser schmeckt!

Zutaten (für ca. 60 Stück):
350g Mehl
250g weiche Butter
90g Puderzucker
1 Pk. Bourbon-Vanillezucker
2 Eier (M)
150g Johannisbeergelee
200g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Mehl sieben. Butter mit Puder- und Vanillezucker gut schaumig rühren. Eier nacheinander dazugeben und gut unterrühren. Zuletzt das Mehl unterrühren.
Masse in einen Spritzsack mit breiter Sterntülle füllen und in Form von Bögen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche spritzen. Im Ofen in etwa 10-15 min goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.  Johannnisbeergelee erwärmen, so dass es eben streichbar wird. Jeweils zwei Kipferl mit dem Gelee zusammenkleben. Kuvertüre im Wasserbad erwärmen, sollte noch etwas zähflüssig sein. Enden der Kipferl in die Schokolade tauchen, auf einem Kuchengitter fest werden lassen.

Montag, 8. Dezember 2014

Preiselbeer-Mohn-Törtchen

Preiselbeer-Mohn-Törtchen
Preiselbeerkonfitüre kennt man eher als Beilage zu Wild oder gebackenem Camembert ...
Heute lernt ihr sie als Topping von Blätterteig-Törtchen kennen, wo sie mit dem Mohn in der Füllung wunderbar harmonieren (nach einem Rezept aus e&T Spezial - eine wahre Fundgrube süßer Leckereien!).

Zutaten (für 12 Törtchen):
2 Rollen frischen Blätterteig
200g Frischkäse
250g Sahnequark
2 Eier
40g Mohnback
100g Zucker
20g Mehl
Vanille aus der Mühle
120g Preiselbeerkonfitüre
1-2 EL Puderzucker
12 Muffinförmchen

Zutaten:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Förmchen bestücken. Blätterteigrollen aufrollen und jeweils in 6 Stücke schneiden (einmal quer, zweimal hochkant schneiden). Jeweils ein Rechteck in eine Muffinförmchen legen und vorsichtig andrücken. Frischkäse, Quark, Eier Vanille und Mohnback zu einer glatten Masse verrühren. Zucker und Mehl mischen und nach und nach unter die Quarkmasse rühren. Quarkmasse in die Muffinmulden füllen. Törtchen in 20 min goldbraun backen. Törtchen in der Form auskühlen lassen. Herausnehmen und mit Puderzucker bestäuben. Auf jedes Törtchen 1 - 2 El Preiselbeerkonfitüre geben.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Weihnachtsplätzchen mit Marzipan: Makronen-Katzenzungen

Sagte ich schon, dass ich Marzipan liebe ;) Und nicht nur ich, mein Mann würde für Marzipan alles stehen lassen. In der November e&t habe ich diese Plätzchen gefunden, die schon jetzt das Zeug zu unserem neuen Favoriten haben!
Ich sage nur Rum-Marzipan + Haselnussplättchen + Schoko = mmmhhhhmmm
Falls Ihr eben solche Marzipan-Fans seid - losbacken!!!

Makronen-Katzenzungen
Eine Freundin fragte neulich nach, wie viele Plätzchen meine Rezepte denn ergeben. Stimmt, das hab ich nicht angegeben. Ist allerdings auch immer davon abhängig, wie dick/groß man die Plätzchen macht. Aber als Richtwert sicher wichtig - daher jetzt mit Mengenangabe!

Zutaten (ca. 44 Stück):
400g Marzipan
2 Eiweiß (M)
150g Puderzucker
4 Tropfen Bittermandelaroma
2 EL Brauner Rum
100g Haselnussblättchen
100g dunkle Kuvertüre
100g dunkle Kuchenglasur
Einwegspritzbeutel mit Lochtüte (Durchmesser 11 cm)

Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Marzipan würfeln, mit Eiweiß, Puderzucker, Bittermandelaroma und Rum mit dem Handrührer zu einer glatten Masse verrühren. In den Einwegspritzbeutel füllen. Im Abstand von 2 cm Streifen von ca. 1 cm Breite und 7 cm Länge spritzen., dabei die Enden etwas dicker spritzen. Streifen dick mit Haselnussblättchen bestreuen. Auf der untersten Schiene des Backofens 11 min backen. Auf dem Backpapier auskühlen lassen. Kuvertüre und Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen. Beide Enden der Katzenzungen nacheinander in die Schokolade tauchen, Plätzchen auf einem Gitter trocknen lassen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Zwischendurch mal was Herzhaftes: Weißwurst-Gulasch

Ja, ich weiß, das ist jetzt das totale Kontrastprogramm zu den vorherigen Posts, aber das soll es auch sein! All die süßen Leckereien wecken bei mir meist umgehend die Lust auf etwas Deftiges.
Von einem Weißwurst-Essen waren noch welche über, und da stellte sich die Frage, was damit anfangen? Weißwurst-Gulasch dachte ich, googlete drauf los und wurde fündig. Aus zwei Rezepten habe ich dann das folgende Njam-Njam-Gulsch zusammengestellt:

Weißwurst-Gulasch

Zutaten:
6 Weißwürste
1 Schalotte
300g Champignons
100ml Brühe
100ml Weißwein
200ml Sahne
2 EL süßen Senf
1/2 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
1 EL Öl

Zubereitung:
Weißwürste häuten und in Scheiben schneiden. Schalotte fein würfeln. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Schalotte darin glasig dünsten, dann Wurstscheiben zugeben und unter Wenden anbraten. Champignons zugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und Brühe zugießen. Auf die Hälfte einkochen lassen. Sahne und süßen Senf zugeben und cremig einkochen (ggfs. mit Mehlbutter oder Soßenbinder abbinden). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch in Röllchen schneiden und vor dem Servieren über das Gulasch geben.
Ich habe Semmelknödel und Tomatensalat dazu gegessen, aber Laugenbrezeln oder frisches Baguette und ein grüner Salat sind ebenfalls leckere Begleiter. Und natürlich - ein Weißbier ...

Boa, wa des guat!


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Glühwein-Gugelhupf

Glühwein-Gugelhupf
So, der ist nach einem Rezept aus dem aktuellen e&T Spezial gebacken. Das hat mich so angelacht, das musste ich einfach probieren. Allerdings bekommt ihr das Rezept mit zwei Optimierungen. Es klappte bei mir nämlich nicht so wie angegeben:
1. Die Kirschen werden gemäß Original-Rezept im Glühwein gekocht - kann man sich eher sparen, schmeckt man nachher kaum.
2. Die Kirschen werden in Mehl gewendet und am Schluss auf der Oberfläche des Teiges verteilt. Lt. Rezept, damit sie nicht so tief im Teig versinken. Das taten sie in der Tat nicht, sie blieben nämlich einfach da kleben, statt sich im Kuchen zu verteilen ;) Ergo: wir geben sie in den Teig.

Wenn ihr nicht so viel wollt - weil es derzeit eh schon Plätzchen und Umgeben Süßes gibt, könnt ihr auch einen kleinen Gugelhupf machen - z.B. in einer Mini-Backform von Dr. Oetker. Dann einfach die Rezeptangaben halbieren, oder zwei kleine backen und einen verschenken (ist ein hübsches Mitbringsel!).

Zutaten:
250ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250g Sauerkirschen (abgetropft)
100g Marzipanrohmasse
250g Butter (zimmerwarm)
200g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
Salz, 4 Eier (zimmerwarm)
250g Mehl
50g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL gemahlener Zimt
2 T Backpulver
100g Schoko-Raspeln
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Rotwein mit Glühwein-Fix aufkochen und auf 150ml einkochen. Glühwein-Fix noch 20 min im Wein ziehen lassen, dann Beutel entfernen. Kirschen abtropfen. Marzipan klein schneiden. Gugelhupf-Form (30 cm Durchmesser) mit etwas Butter ausreiben. Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen. 
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz 10 min. schaumig weiß aufschlagen. Eier einzeln je 30 sec. unterrühren. 1 EL Mehl abnehmen und beiseite stellen. Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und sieben. Nach und nach im Wechsel mit dem Glühwein und Schoko-Raspeln zur Buttermasse geben und kurz unterrühren. Kirschen im beiseite gestellten Mehl wenden. Etwas Teig in die vorbereitete Form füllen, einige Kirschen darauf verteilen, weiteren Teig darüber geben, dann wieder Kirschen und so weiter, bis alle Kirschen verteilt sind. Mit Teig abschließen und glatt streichen. Gugelhupf mit Backpapier abgedeckt auf der zweiten Schiene von unten 1h backen. 10 min in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.






Montag, 1. Dezember 2014

Fruchtige Weihnachtsplätzchen: Aprikosen-Kokos-Makronen

Aprikosen-Kokos-Makronen
Kokos-Makronen kennt jeder, diese hier sind raffinierter und deutlich saftiger!
Raffinierter, weil die Kokosraspel mit  Zucker und Aprikosenlikör leicht karamellisiert werden. Saftiger aufgrund der enthaltenen Aprikosen, aber auch wegen des Puderzuckergusses, der mitgebacken wird und die Plätzchen innen anschließend saftig hält.
Das Rezept stammt aus einem Brigitte-Extra von 12/2012, ihr findet es auch hier: Brigitte-Rezept

Zutaten:
100g getrocknete Soft-Aprikosen
4-5 EL Aprikosenlikör (alternativ Orangensaft/Cointreau-Mischung)
100g Kokosraspel
100g Zucker
30 Backoblaten Durchmesser 50mm
Guss:
1 Eiweiß
100g Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad vorheizen. Aprikosen in ganz kleine Würfel schneiden. Aprikosen mit 2 EL Likör mischen und ziehen lassen. Kokos und Zucker gut mischen und in einem Topf zusammen mit dem restlichen Likör erhitzen, bis der Zucker eben anfängt zu karamellisieren, dabei ständig rühren. Aprikosen unterrühren. Oblaten auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Die Kokosmischung mit einem Teelöffel auf die Oblaten geben, dabei mit den Fingern etwas zusammendrücken. Der Teig ist krümelig, sollte aber bei Druck zusammen halten. Wenn das nicht klappt, noch etwas Likör zufügen. Ich habe in der Hand kleine Kugeln geformt und die vorsichtig auf die Oblaten gedrückt - das ging am besten. Es ist natürlich trotzendem eine Krümelei gewesen. Macht aber nichts, denn die Plätzchens werden trotzdem toll.
Für den Guss das Eiweiß mit dem Puderzucker zu einem glatten Guss verrühren. Auf jedes Plätzchen vorsichtig 1 TL Guss geben. Nicht daran stören, dass er aufs Backpapier runterläuft - kann man nach dem Backen abbrechen. Die Makronen im Backofen in 8-10 min. goldgelb backen. Vom Backblech nehmen, ggfs. überstehenden Zuckerguss abbrechen und auf einen Kuchengitter auskühlen lassen.

Wenn Kinder mitessen, nur Orangensaft verwenden.

Sonntag, 30. November 2014

Alkoholfreier Cranberry-Adventspunsch

Cranberry-Punsch
Neben all den Glühweinen auf dem Weihnachtsmarkt kann es ab und zu auch mal was Alkoholfreies sein... Dieser Punsch ist mindestens ebenso lecker, wenn nicht besser!

Zutaten:
1l Cranberry-Saft
5 Teebeutel "Türkischer Apfel" (von Teekanne)
2 Zimtstangen
1 ungespritze Limette
Etwas Ahornsirup

Zubereitung:
Cranberry-Saft aufkochen, dann die Teebeutel und Zimtstangen darin 8 min. ziehen lassen. Limette in dünne Scheiben schneiden und zugeben. Mit Ahornsirup abschmecken. Cheers!

Pssst: man kann auch einen Schuß Arrak zugeben ...;)



Freitag, 28. November 2014

Weihnachstplätzchen No 2: Marmorierte Plätzchen

Dieses Rezept habe ich dieses Jahr neu ins Repertoire aufgenommen. Es stammt aus der vorletzten Ausgabe der Zeitschrift "ARD Buffet", allerdings habe ich das Rezept etwas vereinfacht.
Es sind im Prinzip Schwarz-Weiß-Kekse, aber eben nicht ganz. Die Füllung macht es hier: Zartbitter-Schokolade und Crunchy Peanut Butter gehen eine Liaison ein, die die Plätzchen unwiderstehlich macht. Dies dann noch zusammen mit dem feinen Vanille-Kakao-Aroma des Teiges - ein Gedicht ...
Also Vorsicht! ;))
Marmorierte Plätzchen
Zutaten:
Teig:
150g zimmerwarme Butter
1 Prise Salz
100g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 Ei
250g Mehl
1/2 gestrichener TL Backpulver
2 EL Kakao
1 EL Crème fraîche

Creme:
75g Zartbitter-Kuvertüre
115g Crunchy Peanut Butter
40g Puderzucker

Zubereitung:
Teig:
Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker hellcremig aufschlagen. Ei gründlich unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, kurz glatt unterkneten. Teig halbieren. Kakao und Crème fraîche verrühren und rasch gut mit einer Teigportion verkneten. Beide Portionen kurz streifig verkneten. Rollen mit ca. 4 cm Durchmesser formen und in Folie gewickelt mind, 1h kalt stellen.
Backofen auf 150 Grad vorheizen. Rollen in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Falls das nicht klappt, weil der Teig noch zu weich ist, einfach für 15-20 min ins Gefrierfach. Danach sollte es kein Problem sein. Zügig schneiden, damit der Teig nicht zu warm wird. Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 10-12 min backen. Gut auskühlen lassen.
Creme:
Kuvertüre und Peanut Butter im Wasserbad schmelzen und mit dem Puderzucker gut verrühren. dann wieder etwas abkühlen lassen - die Masse sollte gerade so streichfähig sein. Jeweils zwei Plätzchen damit zusammensetzen. Fertige Plätzchen gut abkühlen lassen.


Mittwoch, 26. November 2014

*** Die Adventsbäckerei startet: Herzoginnen-Plätzchen***

Einige haben ja schon darauf gewartet: auf die Weihnachtsplätzchen-Rezepte. Und heute gehts es los!
Wir beginnen mit einem Rezept, das aus einem ganz alten Kochbuch meiner Oma stammt, die es wiederum von ihrer Mutter bekam. Mittlerweile ist es zerfleddert, einige Blätter sind lose und eine Schleife hält es zusammen. Man sieht den Seiten die Benutzung an. Die Schrift ist etwas mühsam zu lesen, aber ich halte es hoch in Ehren und nutze etliche Rezepte daraus. Unter anderem das für Herzoginnen-Plätzchen, die ich aus meiner Kindheit kenne und liebe, und die für mich zu Weihnachten einfach unabdingbar dazu gehören.
Herzoginnen-Plätzchen
Herzoginnen-Plätzchen
So sieht das Originalrezept aus:

Zutaten:
150g gemahlene Haselnüsse
150g Zucker
4 Eiweiß
40g Mehl
65g flüssige Butter
1 Päckchen Vanillinzucker
Füllung:
100g zartbitter Kuvertüre

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eiweiß sehr (!) steif schlagen, Zucker und Vanillinzucker zufügen und weiter 8 min mit dem Handrührer rühren. Haselnüsse, Mehl und flüssige Butter unterheben. In einen Spritzbeutel füllen. Je nach gewünschtem Ergebnis nimmt man die ganz große oder mittlere Stern-Spritztülle: mit der mittleren werden es Macaron-artige Plätzchen, mit der großen sieht man noch, dass die Plätzchen aufgespritzt wurden, sie haben noch Struktur. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Busserl spritzen. Ca. 12 min backen, bis sie am Rand goldbraun und in der Mitte leicht hellbraun sind.
Kuvertüre im Wasserbad verflüssigen. Nicht zu flüssig werden lassen, gerade so dicklich flüssig halten. Jeweils zwei passende Plätzchen mit der Kuvertüre zusammen kleben und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Dienstag, 25. November 2014

Nusshörnchen

Nusshörnchen
Nusshörnchen sind das ultimative Gebäck, wenn man schnell was zum Kaffee braucht. Sie sind schnell gemacht, d.h mit frischem fertigem Blätterteig in ca. 35-40 min auf dem Tisch. Dann natürlich noch warm, aber sooo lecker.

Zutaten:
1 Rolle frischen Blätterteig

Füllung:
150g gemahlene Haselnüsse
75g flüssige Butter
50g Zucker
1 Ei
etwas Zimt
etwas Milch nach Bedarf

Zuckerguss:
60g Puderzucker
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zutaten für die Füllung verrühren, soviel Milch zugeben, dass eine formbare Masse entsteht. Blätterteig aufrollen, in 6 Quadrate schneiden. Füllung jeweils zu einer länglichen Wurst formen und gebogen in die linke Hälfte des Blätterteig-Quadrats legen. Die linke untere Ecke des Quadrats nach oben über die Füllung legen und dann das Ganze vorsichtig nach oben aufrollen. Die Rolle zu einem Hörnchen biegen, so dass die offenen Enden nach oben schauen (siehe Bild). Das klappt möglicherweise beim ersten Mal nicht so gut, aber mit etwas Übung gelingt das dann schnell und formschön.
Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 20 min backen.
Währenddessen den Zuckerguss vorbereiten: Puderzucker mit soviel Zitronensaft verrühren, dass ein zähflüssiger Guss entsteht. Die Hörnchen aus dem Ofen nehmen und noch heiß auf dem Blech 2 mal dick mit dem Zuckerguss bestreichen. Etwas abkühlen lassen, bis der Guss angetrocknet ist und mit einem Cappuccino genießen .... das jedenfalls mache ich jetzt :)

Mittwoch, 19. November 2014

Mango-Trifle

Ein Trifle ist ein englischer Dessertklassiker aus dem 18. Jahrhundert, bei dem die Zutaten geschichtet werden. Trifle bedeutet dabei Kleinigkeit, obwohl die Süßspeise ursprünglich ziemlich gehaltvoll ist, denn klassisch wird des Rezept mit Biskuit, Obst, Creme und Sahne zubereitet. Man kann es easy abwandeln und so immer wieder neu erfinden. Schichtet man das Dessert in einem weiten hohen Glas, macht es richtig was her.

Mein Mango-Trifle-Rezept ist schneller zubereitet und kalorienärmer als das Original. Ich nehme statt Creme eine Quark-Joghurt-Mischung. Schön saftig wird's mit frischen Mangostückchen auf mit Cointreau getränkten Amarettinibröseln ...

Mango-Trifle
Zutaten (für 2 große Gläser):
125g Sahnequark
125g Joghurt
60g Puderzucker
Mark einer Vanilleschote
etwas Zitronensaft
16 große Amarettini
8 EL Cointreau
Kakaopulver zum Bestäuben

Mango schälen und in Würfel schneiden. Sahnequark, Joghurt, Puderzucker und Vanillemark glatt verrühren. Mit Zitronensaft abschmecken. Kekse grob zerbrechen, die Hälfte davon auf zwei große Gläser verteilen. Mit je 2 EL Cointreau beträufeln. Dann abwechselnd Mangostücke, Quark-Joghurtmasse und alkoholisierte ;) zerbröselte Kekse einschichten. Mit Quark-Joghurt-Masse abschließen. Ca. 30 min kalt stellen. Mit Kakao bestäuben und servieren.

Wenn Kinder mitessen, nimmt man statt des Cointreaus Orangensaft!

Probiert auch mal statt der Mango Blaubeeren und nehmt satt der Amarettini Cantuccini.


Sonntag, 16. November 2014

Garnelen mit Zuckerschoten

Heute musste es mal wieder etwas aus dem Wok sein. Ich habe einen für meinen neuen Induktionsherd gekauft und bin nach wie vor begeistert. Vorher auf dem Cerankochfeld nachte ein Wok keinen Sinn, aber auf den Induktionsfeldern klappt es prima. Also dann schnippeln und wokken wir mal wieder los - Garnelen mit Zuckerschoten.

Btw: Der Name Zuckerschote weist auf den besonders hohen Zuckergehalt dieser Erbsen-Art hin. Ihre andere Bezeichnung Kaiserschote rührt übrigens daher, dass dieses Gemüse im späten Mittelalter als Delikatesse nur dem Adel vorbehalten war. Das einfache Volk hatte Erbsen nur in getrockneter Form auf dem Speiseplan. Der Sonnenkönig Louis XIV. war sogar so begeistert davon, dass er Teile des Louvre-Parks zu einem Erbsengarten umfunktionieren ließ.

Garnelen mit Zuckerschoten
Zutaten:
1 EL Sesamöl
3 Knoblauchzehen
1 Stängel Zitronengras
2 EL frischer Ingwer
1 kg Garnelen (geschält, vorgekocht und entdarmt)
200g Zuckerschoten
6 Frühlingszwiebeln
100g Sojakeimlinge (oder andere / frisch oder aus dem Glas)
2 EL trockener Sherry
2 EL Sojasoße
2 EL Austernsoße
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Knoblauch schälen und pressen. Ingwer schälen und in kleine Scheibchen schneiden. Den hellen Teil des Zitronengras-Stängels fein hacken. Garnelen waschen und trocken tupfen. Zuckerschoten waschen, putzen und längs halbieren. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in  dünne Ringe schneiden. Sojakeimlinge aus dem Glas abtropfen lassen - frische kurz abbrausen und trocken schütteln.
Wok stark erhitzen und mit Öl ausschwenken. Knoblauch, Ingwer und Zitronengras 1-2 min pfannenrühren. Garnelen zugeben und weitere 2 min pfannenrühren. Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln und Keimlinge zugeben. Reiswein, Zitronensaft, Soja- und Austernsoße zufügen und weiter 2 min pfannenrühren.
Dazu schmeckt Basmatireis.

Ganz königlich kann kann man dazu Kir Royale trinken ;)
Folgender Cocktail ist auch lecker dazu:
1cl Grenadine
2 cl Orangensaft
10cl Sekt
Crash-Ice

Crash-Ice in ein Sektglas füllen. Orangensaft zugießen, mit Sekt auffüllen. Zuletzt vorsichtig Grenadine eingießen.
A votre santé!

Freitag, 14. November 2014

Tomaten-Quiche

Tomaten-Quiche
Zum Fussballgucken gab's heute Abend eine aromatische Tomatenquiche und Salat. Keine Ahnung, wie das Spiel ausgehen wird, aber die Quiche war ein Treffer.

Zutaten:
Teig:
300g Mehl
50g Magerquark
100g Butter
1 Ei
Salz

Belag:
400g Tomaten
1 Bund Basilikum
1/2 Bund Petersilie
70g Parmesan
70g Gruyère
200g Magerquark
2 Eier
30g Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Teig: Mehl, Quark, Butter, Ei mit Salz rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Kann dann umgekühlt oder besser 1 h gekühlt weiter verarbeitet werden.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Tomaten waschen und halbieren. Basilikum und Petersilie waschen, trocken schleudern und klein schneiden. Käse grob raspeln. 3 EL Käse beiseite legen. Quark, Eier, Käse und Kräuter verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Tarteform mit Butter einfetten. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche rund ausrollen. Tortenform damit auslegen. Quarkmasse einfüllen. Tomaten mit den Schnittflächen nach oben darin verteilen und leicht eindrücken. Pinienkerne und restlichen Käse darüber streuen. In ca. 45 min backen knusprig braun backen.

Trinkt dazu entweder ein Bier oder einen kräftigen Rotwein. Cheers!

Sonntag, 9. November 2014

Birnen-Soufflé

Bratapfel kann jeder, das folgende Birnen-Soufflé ist mal was anderes. Es ist etwas aufwändig zuzubereiten, aber es lohnt sich absolut! Nicht abschrecken lassen und probieren, es schmeckt phantastisch. Das Rezept hatte ich in der Septemberausgabe der "essen&trinken" entdeckt und heute zum  Kamin-Nachmittags-Kaffee zubereitet. Genau das richtige, nachdem wir ziemlich abgefroren, von einer kleinen Harley-Tour heimkamen...

Birnen-Soufflé

Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Förmchen genommen. Ich hatte aber nur normale Birnen bekommen und habe das Ganze daher einfach eine Nummer größer gemacht. Hat wunderbar geklappt.

Man serviert die die Soufflés jeweils mit Vanilleeis und Schokosauce, die im e&t-Rezept extra hergestellt wird. Hier habe ich es mir einfach gemacht und 3 EL Favols Gourmandine Chocolat Noix de Coco (http://www.favols.fr/Les-Fruits-Malices,160.html) 1:1 mit Milch in der Mikrowelle erhitzt und verrührt. Das gibt eine geniale Schoko-Kokos-Soße ... mmmmhhh

Birnen-Soufflé
Btw: Das Rechtschreibprogramm schafft es echt ab und zu, dass ich vor Lachen kaum noch weiter schreiben kann. Es hatte aus dem Satz "Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Förmchen genommen." dieses gemacht "Im Originalrezept werden Minibirnen und kleine Fröschen genommen."
Also, falls ihr es mal mit Fröschen probieren wollt, nur zu ... Lasst mich wissen, wie's war :o

Zutaten:
4 Birnen
200g Zucker
10 EL Zitronensaft
Teig:
3 Eier
100g gesalzene Butter
60g Zucker
50g Semmelbrösel
100g gemahlene Mandeln
1/4 TL Zimt
100ml Schlagsahne
Salz

Birnen vorbereiten: Zucker, Zitronensaft mit 1,5 l Wasser aufkochen. Vom Blütenansatz her mit einem feinen spitzen Messer das Kerngehäuse aus den Birnen herausschneiden (dabei die Birne nicht auseinander schneiden!), Stiel oben stehen lassen. Birnen mit dem Sparschäler schälen. eventuell "in Form bringen". Birnen im Sud ca. 20 min zugedeckt bei mittlerer Hitze kochen, im Sud erkalten lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig: Eier trennen. Weiche Butter mit Zucker mind. 8 min cremig-weiß rühren. Dann Eigelbe nacheinander unterrühren. Semmelbrösel, 80g Mandeln und Zimt mischen und abwechselnd mit der Schlagsahne unter die Butter-Zucker-Ei-Masse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse heben.
Förmchen mit Butter ausreiben und mit den restlichen Mandeln ausstreuen. Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Birnen abtropfen, mittig hineinsetzen und etwas nach unten drücken. Bei 180 Grad in ca 20 min backen, bis die Teigmasse nach oben gekommen und goldbraun ist. Backofen während des Backens NICHT öffnen!
Heiß und, wie oben beschrieben, mit Vanilleeis und Schokosoße genießen.

Samstag, 8. November 2014

Bistro-Ferien

Ich war dann mal weg...  in Urlaub, und daher gab's die letzten 2 Wochen keine neuen Rezepte.
Als Entschädigung habe ich Euch einige Bilder von unserer Südafrikatour zusammengestellt:



Demnächst gibt's natürlich auch wieder leckere Rezepte.

Habt Ihr denn schon etwas ausprobiert? Schreibt mir doch von Euren Erfahrungen: unter jedem Rezept gibt es eine Kommentarfunktion! Die ganz Eiligen von Euch können auch einfach ein Häkchen setzen für "Lecker", "Interessant" und "Naja", um die Rezepte zu bewerten.
Ich würde mich freuen, ab und zu ein Feedback zu erhalten.
Vielen Dank!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mit Äpfeln aus eigner Ernte: Apfelwaie

Wir haben ein Miniapfelbäumchen im Garten, das dieses Jahr über und über voll Äpfel hing. Die kleinen Äpfelchen sind super lecker, säuerlich-süß und saftig. Und natürlich ungespritzt! Mit Flammkuchenteig wurde daraus gestern fix eine schön saftige Waie zum Kaffee.
Zutaten:
15 kleine Äpfel
etwas Zitronensaft
1 Pack Flammkuchenteig (oder selbstgemacht, s.u. - Achtung: braucht 2h!)
3 EL Rumrosinen
Guss: 
30g Marzipanrohmasse
30g Puderzucker
175g Mascarpone
50g Schmand
50ml Milch
1 Ei

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Flammkuchenteig aufrollen (oder gemäß Rezept unten 2h vorher selbst zubereiten). Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Ränder des Teiges etwas nach innen aufrollen, so dass ein Rand entsteht (damit der Guss nachher nicht runter läuft). Äpfel wachen, halbieren, Kerngehäuse entfernen, in Scheibchen schneiden. Fächerartig in Reihen auf dem Flammkuchenteig verteilen, mit Zitronensaft beträufeln. Rumrosinen darüber streuen. Marzipan klein schneiden. Mascarpone, Schmand, Milch, Ei Puderzucker und Marzipan zu einem etwas dickflüssigen Guss verrühren. Gut rühren, damit sich das Marzipan auflöst. Über die Äpfel gießen. Flammkuchen in ca. 20 min goldbraun backen.
Man kann ihn abschließend auch noch kurz mit etwas Calvados übergießen und flambieren! Ich hatte nur Golden Delicious Brand da... gab kurz ein Feuerwerk - sah super aus und schmeckt (immer noch) großartig!

Flammkuchenteig: 
Zutaten:
15g Hefe
375g Mehl
150ml Buttermilch
4 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Zubereitung:
Hefe in 50ml lauwarmem Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Hefewasser hineingeben und mit Mehl bedecken. Buttermilch, Salz, Olivenöl zugeben und mit dem Knethaken des Handrührers 3 min kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Nochmal auf der Arbeitsfläche durchkneten, zur Kugel formen und dann abgedeckt 2h an einem warmen Ort aufgehen lassen.




















Sonntag, 19. Oktober 2014

Lachs-Zucchini-Quiche mit Blätterteig

Hm, so eine Quiche schmeckt gut nach einem anstrengenden Tag! Motorradfahren-Lernen geht doch recht in die Knochen... ;)

Quiches werden ja eigentlich mit einem Mürbeteigboden zubereitet, aber das kann man durchaus variieren. Hier nehmen wir mal (fertigen) Blätterteig. Mit Räucherlachs, Zucchini, Karotten, frische Kräuter und Käse ergibt das eine üppig herzhaftes Quiche. Wer es kalorienärmer mag, lässt den Käse weg.

Lachs-Zucchni-Quiche

Lachs-Zucchni-Quiche
Zutaten:
1 Rolle Blätterteig
300g Zucchini
200g Karotten
200g Räucherlachs
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
100g Bergkäse
150g Schmand
3 Eier
4 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Quiche-Form mit Butter ausreiben und dann mit Blätterteig auslegen. Rand etwas überstehen lassen. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, mit Semmelbröseln bestreuen.
Zucchini waschen, je nach Größe halbieren oder sogar vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Karotten putzen und in Scheiben hobeln. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.
Frühlingszwiebeln in einer Pfanne mit in etwas Olivenöl anschwitzen. Zucchini und Karotten zugeben und anbraten. Pfanne vom Herd nehmen und Gemüse etwas abkühlen lassen.
Petersilie und Schnittlauch waschen, trocken schleudern und fein hacken. Räucherlachs in Streifen schneiden. Schmand mit Eiern, Salz und Pfeffer verrühren. 
Lachs gleichmäßig auf dem Blätterteigboden verteilen. Mit den Kräutern bestreuen. Gemüse darauf verteilen. Mit dem Eierschmand übergießen. Bergkäse darüber reiben. auf der zweiten Schiene von unten in ca. 40 min goldbraun backen.

Macht dazu einen Weißburgunder auf und lasst Euch die Quiche mit einem gemischten Salat schmecken. 

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Herbstfreude: Apfelpfannkuchen

Apfelpfannkuchen ist so ein Gericht, das die Seele wärmt. Wenn's einem mal nicht so gut geht, Apfelpfannkuchen backen und alles ist besser.

Ich habe heute ein Rezept ausprobiert, bei dem - anders als ich das bisher kenne - das Eiweiß separat aufgeschlagen und dann untergehoben wird. Außerdem wird der Pfannkuchen im Backofen fertig gebacken.
Ein Freundin meinte neulich, poste doch auch mal, wenn was schief geht, das finden die Leute interessant und man wirkt nahbarer. Ist das so? Also bei diesem Rezept, kann ich das auf jeden Fall mal tun, denn der erste Pfannkuchen, den ich exakt nach dem Rezept zubereitet hatte, war gar nix! Da werden zuerst die Äpfel angebraten, dann kommt der Teig drauf und wird etwas angebacken. Dann ab in den Backofen für 10 min bei 180 Grad. Dann umgekehrt auf einen Teller stürzen. Das was da raus kam, sah allerdings bei mir nicht toll aus, die Apfelscheiben hingen alle am mehr Rand und waren z.T. herausgefallen. Und geschmacklich war er etwas trocken.

Also hab ich den zweiten dann anders gemacht, nämlich komplett in der Pfanne, et violà: ein wunderbar fluffiger, saftiger Pfannkuchen!

Apfelpfannkuchen
Zutaten (für 4 kleine Pfannkuchen)
2 Eier
120g Mehl
200ml Milch
30g Zucker
2 säuerliche Äpfel
etwas Zitronensaft
Zimt, Salz
2 TL Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung (so ist er bei mir wie auf den Foto geworden):
Eier trennen. Eigelbe mit Mehl, Milch, 10g Zucker, einer Prise Salz und etwas Zimt verrühren und dann 10 min quellen lassen. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, halbieren und Hälften in nicht zu feine Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Eiweiß steif schlagen, dabei 20g Zucker einrieseln lassen, bis ein cremig fester Eischnee entsteht. Eischnee unter die Teigmasse heben und vorsichtig einrühren.
Butter in einer Pfanne erhitzen (mittlere Stufe). 1/4 des Teiges in die Pfanne geben. Apfelscheiben kreisförmig im Teig verteilen, mit etwas Zucker bestreuen. Pfannkuchen 2 min braten, anschließend vorsichtig wenden und in ca.2-3 min fertig braten. Umgekehrt auf einen Teller stürzen, mit Puderzucker bestäuben. Weitere 3 kleine Pfannkuchen wie beschrieben backen. Und nun: genießen!




Montag, 13. Oktober 2014

Bistro Experiment: Zwetschgen-Mohn-Tarte

Was kann  das Leben schön sein: ich sah heute voll Begeisterung meinem Kuchen beim Backen zu....:)  1 kg der vermutlich letzen Zwetschgen für dieses Jahr und Lust auf etwas Besonderes trafen heute Nachmittag zusammen. Ich wälzte Backbücher und googlete mich durchs Internet, fand aber nix, das mich voll ansprach. Hm. Dann war eben experimentieren angesagt.
Ich wollte die Zwetschgen mit Mohn + Marzipan kombinieren und ich hatte da noch so einen fertigen Tante Fanny Quiche- und Tarteteig, den ich mal testen wollte. Heraus kam - im wahrsten Sinne des Wortes - dies:
Zwetschgen-Mohn-Tarte
Njam, das roch gut und sah auch so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Zwetschgen-Mohn-Tarte
Zutaten: 
1 kg Zwetschgen
125g Magerquark
150g Schmand
100g Sahne
125g Mohn Back
20g Marzipanrohmasse
1 Ei
6 EL Puderzucker
1 Rolle Tante Fanny Frischer Quiche- und Tarteteig

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Tarteform mit Butter ausreiben. Teig einlegen. Zwetschgen kreisförmig, leicht überlappend verteilen.
Für den Guss Magerquark, Schmand, Sahne, Mohn Back, Ei, kleingeschnittene Marzipanrohmasse und Puderzucker verrühren. Gut rühren, es dauert etwas, bis sich das Marzipan auflöst. Guss gleichmäßig über die Zwetschgen gießen. Tarte im Ofen zuerst 30 min bei 200 Grad, dann noch ca. 10 in bei 180 Grad goldbraun backen.
Wer kein Marzipan mag, kann es auch weglassen.

Wir haben sie noch lauwarm probiert - leeeeecker! Schmeckt aber natürlich auch kalt. 

Der Teig ist ganz ok. Kann man nehmen, wenn man keinen selbst machen will oder keine Zeit hat. 




Sonntag, 12. Oktober 2014

Karotten-Ingwersuppe mit Apfel

Diese aromatische Karottensuppe mit Apfel und Ingwer koche ich immer mal wieder gern. Schmeckt lecker, ist leicht und ruck-zuck zubereitet. Durch den Apfel wird sie wunderbar fruchtig, Ingwer und etwas Chili geben eine feine Schärfe. Unbedingt probieren.
Karotten-Ingwersuppe mit Apfel

Zutaten:
2 Schalotten
400g Karotten
1 Apfel (z.B. Elstar)
40g Ingwer
2 EL Butter
900 ml Hühnerbrühe
Salz, Pfeffer, Chiliflocken aus der Mühle

Zubereitung:
Schalotten schälen, in kleine Würfel schneiden. Möhren schälen und in Scheiben hobeln. Ingwer schälen und klein schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, in Würfel schneiden. Schalotten, Ingwer, Karotten und Ingwer in Butter andünsten. Mit Hühnerbrühe ablöschen. Zugedeckt ca. 20 min kochen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Suppe mit dem Pürierstab pürieren.

Freitag, 10. Oktober 2014

Limettenhühnchen und Mandarinen-Cocktail

Heute war mir nach knackig frischem Gemüse mit Hühnchen aus dem Wok. Außerdem nach Zitrusaromen. Heraus kam als Hauptgang: Limettenhühnchen. Hier ergibt die Kombination aus Limette, Ingwer, Knoblauch mit verschiedenen asiatischen Saucen ein wunderbares Aroma.

Limettenhühnchen aus dem Wok

Zutaten:
400g Hühnchenbrustfilet
2 weiße Zwiebeln
1 rote Paprika
150g Zuckerschoten
5 große braune Champignons
2 Karotten
1 Limette
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL frisch geriebener Ingwer
3 EL Sojasoße
2 EL Fischsoße (Thai)
2 EL Oyster Sauce
4 EL Sesamöl
70g Cashewkerne
Salz, Pfeffer

Hühnchenbrustfilet in dünne Scheiben schneiden. Limettenschale abreiben, Limette auspressen. Hühnchenbrustfilet mit abgeriebener Limettenschale, Limettensaft 1/2 TL Salz, Pfeffer, und 2 EL Sesamöl 30 min im Kühlschrank marinieren.
Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Paprika putzen, waschen und in Scheiben schneiden.  Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Möhren putzen und in Scheibchen schneiden. Zuckerschoten waschen, putzen.
Wok heiß werden lassen und mit Öl ausschwenken. Knoblauch und Ingwer darin pfannenrühren, bis sie zu duften beginnen. Hühnchenbrustfilet abtropfen lassen, in den Wok geben und ringsum anbraten. Gemüse zugeben und 2-3 min pfannenrühren. Cashewkerne zugeben. Sojasoße, Fischsoße, Oyster Sauce und Marinade zugeben und weitere 2 min pfannenrühren. Dazu Reis servieren.

Dazu gab's einen leckeren Mandarinen-Cocktail:
Mandarinen-Cocktail
Frisch gepresster Saft einer Mandarine
2 cl weißer Rum
2cl Grand Manier Cordon Jaune
2 cl Limettensirup
Eiswürfel
0,5 cl Creme de Cassis (zum Schluß vorsichtig eingießen)
Zitronenscheibe als Deko







Donnerstag, 9. Oktober 2014

Schweizer Klassiker: Wurstweggen

Heute kredenze ich Euch mal ein ganz altes Rezept aus der Schweizer Küche - Wurstweggen.

Schweizer Klassiker: Wurstweggen

Ich bin ja im Dreiländer-Eck Schweiz/Frankreich/Deutschland aufgewachsen und hatte daher das Glück nicht nur in die Genüsse der badischen und elsässischen Küche zu kommen, sondern auch die exzellente Schweizer Küche kennen zu lernen: Echte Schweizer Rösti, Zürcher Geschnetzeltes, Eglifilet mit Mandelbutter, Butterzopf, Basler Leckerei, Bieberli, Zuger Kirschtorte, Vermicelles etc um nur einige der Leckereien zu benennen. hhhmmmmmm...

Ich hab mal ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass Wurstweggen offenbar schon in einer Quelle aus dem Jahr 1863 erwähnt werden! Also, ein echtes Traditionsrezept. Ich kenne Wurstweggen von meiner Oma und habe sogar noch das Rezept gefunden, nach dem sie sie das erste Mal zubereitet hat. Das stammt aus einer Migros-Zeitung von 1998!

Wurstweggen sind was ganz Einfaches, aber immer lecker und, was ich ja so gerne mag - schnell zubereitet. Es gibt ganz verschiedene Zubereitungsarten, ich stelle Euch heute mal meine vor:

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig
1 Ei
etwas Sahne
Füllung:
1 Bund Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
50g Parmesan
Salz, Pfeffer
200g Bratwurstbrät (oder alternativ gemischtes Hackfleisch)
wenn ihr Hackfleisch verwendet:
1/2 trockenes Brötchen
1 Ei

Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Parmesan reiben. Alles mit dem Brät zu einer glatten Masse mischen, abschmecken. Bei der Verwendung von Hackfleisch: Brötchen in Wasser einweichen, gut ausdrücken. Mit dem Ei und den restlichen Zutaten der Füllung zu einer glatten Masse mischen.
Auch hier gilt: gut würzen, es wird sonst nachher zu fade. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Ei trennen. Blätterteig in 4-6 gleich große Stücke schneiden. Die Füllung gleichmäßig auf die Stücke verteilen: entweder als längliche Würstchen mittig oder als quadratische Häufchen in der der unteren Hälfte der Teigstücke. Rand lassen. Die Ränder mit Eiweiß bestreichen und - je nachdem - die Teilstücke längs oder quer zusammenklappen. Ränder ringsum mit einer Gabel fest zudrücken. Oben mit einer Gabel mehrmals einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Eigelb mit etwas Sahne verquirlen, die Weggen damit betreichen. Im Ofen in 20 min goldbraun backen.
Dazu passt ein gemischter Salat.



Montag, 6. Oktober 2014

Herbst-Klassiker: Zwiebelwaie (Hochdeutsch: Zwiebelkuchen)

Zum Herbst gehört für mich der badische Klassiker: neuer Wein und Zwiebelwaie. Heute Abend haben wir mit Freunden zwei verschiedene Versionen gegeneinander getestet: eine etwas höhere Quiche-artige mit Mürbeteig-Boden vs einer flacheren mit Hefeteig(Pizzateig)-Boden. Der mit Mürbeteig - so hatte ich gelesen -  soll im Gegensatz zum dem mit Hefeteig auch kalt (bzw. am nächsten Tag) noch gut schmecken, wohingegen der mit Hefeteig schlabberig werden soll.

Natürlich diskutierten wir auch, wie man das Tränenmeer beim Zwiebelschneiden vermeiden könnte. Meine Erfahrung ist, dass es mit Kontaktlinsen weniger zu Tränen reizt als mit Brille. Lt. unserem Freund soll man Tränen vermeiden können, indem man dabei eine Schwimmbrille aufsetzt. Leider hatte er sie nicht dabei... Definitiv tränenfrei erledigt man das Ganze, indem man andere schneiden lässt ;))) Danke Ihr Lieben.

Unser Favorit heute Abend war die Hefeteig(Pizzateig)-Version:
Zwiebelwaie mit Hefeiteigboden














Aber den anderen will ich Euch auch nicht vorenthalten:
Zwiebelwaie mit Mürbeteig


Basis war das Zwieblwaie-Rezept aus "Badisch Backen", ein Kochbuch des wunderbaren Cafe Decker in Staufen.

Zutaten:
Mürbeteig:
250g Mehl
125g weiche Butter
10g Salz
125 ml Wasser

Hefteig:
Wir haben einen fertigen frischen Pizzateig genommen.

Belag:
1200g Zwiebeln
100g Butter
350g gewürfelter Speck

Guss:
250ml Sahne
100ml Milch
40g Mehl
3g Salz
4 Eier
1 TL Paprikapulver
Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Mürbeteig: Salz in Wasser auflösen. Mehl und  kleingeschnittene weiche Butter ineinander reiben. Salzwasser zugeben, alles schnell vermengen und zu einer Kugel formen. Nicht kneten.  30 min kalt stellen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Dann zu einem Kreis ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
Pizzateig aufrollen, einen Rand formen und mit Backpapier auf ein Blech setzen.
Zwiebeln schälen. halbieren und in feine Ringe schneiden. Mit Butter glasig dünsten, sie müssen gut weich werden, aber nicht anbräunen. Etwas abkühlen lassen und mit dem Speck auf dem Teig verteilen. Wir hatten den Speck gemäß Rezept nach dem Guss auf die Waie gestreut, allerdings danach festgestellt, dass es besser wäre, sie unter den Guss zu geben.
Bis auf die Eier alle Guss-Zutaten glatt rühren, dann Eier zugeben und gut verquirlen. Die schaumige Masse über die Zwiebeln gießen. Hefeteig-Version in 20 min, Mürbeteig-Variante in 30 min goldbraun backen.

Morgen teste ich, wie die Mürbeteig-Variante kalt schmeckt ...






Mittwoch, 1. Oktober 2014

Orientalischer Herbst-Salat

Heute Abend serviere ich Euch einen ganz besonderen Salat. Das Raffinierte daran ist die Vinaigrette, die durch die Kombination ungewöhnlicher Zutaten, nämlich Espresso, Mandarinensaft, Orangensenf und Ahornsirup, zu einer Geschmacksexplosion wird! Ich hab den Geschmack immer noch im Mund während ich hier schreibe - njamnjam :)) Ich trinke dazu Prosecco.

Orientalischer Herbst-Salat


Zutaten:
400g gemischte Blattsalate
50g Pinienkerne
50g Datteln (getrocknet und entsteint)
4 frische Feigen
1 Bund krause Petersilie
Für die Vinaigrette:
1 Mandarine
1 TL Orangensenf
2 EL Ahornsirup
4 EL Balsamico-Orangen-Essig
8 EL Olivenöl
1/2 Espresso-Tasse Espresso
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Salat waschen, putzen, trocken schleudern. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen. Datteln in feine Scheiben schneiden. Petersilie waschen, trocken schleudern, fein hacken. Feigen häuten und vierteln. Mandarine auspressen. Mandarinensaft mit den restlichen Zutaten in eine kleine Glasflasche mit Schraubdeckel füllen und kräftig durchschütteln, bis eine sämige Vinaigrette entstanden ist. Salat mit Pinienkernen, Dattelscheiben, Petersilie und Feigenvierteln anrichten, mit der Vinaigrette beträufeln. 






Dienstag, 30. September 2014

Heidelbeertarte mit Schmandguss

Ich liebe Heidelbeeren und finde sie ideal für eine Tarte. Neben dem aufwendigeren Heidelbeere-Ricotta-Tarte-Rezept, das ich neulich gepostet hatte, stelle ich Euch daher hier noch ein einfacheres aber ebenfalls leckeres mit Schmandguss vor.

Hhhmmm! Das Stück auf dem Foto war das einzige, das ich für das Fotoshooting "retten" konnte :))
Jetzt ist es auch weg ....

Heidelbeertarte mit Schmandguss
Den Teigboden kennt ihr schon von der Zwetschgentarte.

Zutaten:
Teig:
250g Mehl
150g weiche Butter
100g braunen Zucker
1 Prise Salz

Belag:
3 EL Semmelbrösel
250 - 300g Heidelbeeren
250g Schmand
50ml Sahne
2 Eier
2 TL Speisestärke
50g Zucker
Vanille aus der Mühle

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teigzutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, 30 min kalt stellen. Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Teig etwas flach klopfen und in die gut gefettete Tarteform drücken bzw. mit kleiner Teigrolle in der Form ausrollen. Rand formen. Teigboden mit Semmelbröseln bestreuen und mit den Heidelbeeren belegen. Für den Guss Schmand, Sahne, Eier, Speisestärke, Zucker und Vanille mit dem Schneebesen gut verrühren. Über die Heidelbeeren gießen. Tarte in 45 min goldbraun backen.








Sonntag, 28. September 2014

Tarte Bourdaloue (Birnentarte mit Mandelcreme)


Tarte Bourdaloue ist ein Klassiker der französischen Küche. Erfunden hat das berühmte Rezept Konditor Coquelin im Jahr 1909 in der Patisserie Bourdaloue - benannt nach der Rue Bourdaloue, in der sie sich auch noch heute befindet.

Die Tarte kombiniert Birnen mit Frangipane, einer Mandelcreme mit Rum. Lecker! Man kann sie mit frischen oder guten Dosenbirnen zubereiten. Im Moment jedoch gibt es wunderbare frische Birnen, die auf dieser Tarte ihre Bestimmung finden. Backt sie sofort, probiert und wisst - das ist es, was eine Birne werden möchte - okay vielleicht neben köstlichen Rotweinbirnen oder dem Birnenauflauf, den ich demnächst posten werde ;)

Zutaten:
3 große reife Birnen
Saft einer Zitrone
Vanille aus der Vanillemühle
Mandelblättchen
Aprikosenkonfitüre

Teig:
250g Mehl
160g weiche Butter
3 EL Milch
1 TL Puderzucker
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Frangipane:
100g Butter
100g gemahlene Mandeln
100g Zucker
1 Ei
2 EL Rum
1 EL Mehl

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig so rasch wie möglich zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie packen und 30 min kalt stellen.
Backofen auf 170 Grad vorheizen.
Teig zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer als die Tarteform (24 cm) ist. Am besten zwischen 2 aufgeschnittenen Gefrierbeuteln. Dann den oberen abziehen, den Teig umgekehrt, d.h. mit der Gefrierbeutelseite nach oben,  in die Tarteform legen, dann den zweiten Beutel abziehen. Einen Rand hochziehen, Überstehendes abschneiden. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Backpapier so ausschneiden, dass es in die Tortenform passt (inkl. Rand). Auf den Teig legen, die Hülsenfrüchte darauf gleichmäßig verteilen. 12 min blind backen, dann  das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und den Boden in weiteren 5 min goldbraun backen.

Birnen mit dem Sparschäler schälen, halbieren, Stiele und Kerngehäuse entfernen. Die Birnen senkrecht in dünne Scheiben aufschneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Vanille bestreuen.
Im Originalrezept werden die Birnen mit der Vanille 10 - 20 min in Wasser gegart. Würde ich nur bei recht festen Birnen machen.

Für die Frangipane die Butter in einem Topf schmelzen und mit Zucker und Mandeln zu einer glatten Creme aufschlagen. Ei, Rum und Mehl unterrühren. Frangipane auf den Tortenboden geben und verteilen. Birnen auflegen und etwas schräg in die Creme schieben, so dass sie sich fächerartig aufschieben.
Tarte mit Mandelblättchen bestreuen und auf mittlerer Schiene 45 min backen. Anschießend vorsichtig mit der erhitzten Aprikosenkonfitüre glasieren.

Man kann auch statt Birnen, Aprikosen oder Pfirsiche verwenden.




Freitag, 26. September 2014

Butternuss-Kürbis-Suppe

Draußen war es heute wunderbar, nochmal ziemlich warm und sogar die Sonne kam heraus. Und es soll noch besser werden - am Sonntag nochmal bis zu 25 Grad und Sonne, jiippee! So macht der Herbst Spaß :) Und kulinarisch ist er auch ganz weit vorne: Äpfel, Birnen, Kürbisse, Trauben, Nüsse, Pilze bieten sich für leckere Gerichte an ... Ich kann mich kaum entscheiden, was ich als nächstes posten soll.
Butternuss-Kürbis-Suppe
Also, ich habe hier einen großen Butternuss-Kürbis, und daraus wird jetzt eine feine Suppe - eine Alternative zu der, die ich hier bereits gepostet habe (Traum-Kürbissuppe). Mit Tikka Masala, Kreuzkümmel, Safran und Muskatnuss bekommt sie eine orientalische Note.

Zutaten für 4 Personen:
2kg Butternuss-Kürbis
40g Butter
2 Zwiebeln, gewürfelt
1l Gemüsebrühe
1/2 TL Kreuzkümmelsamen, gemahlen
1 Kaffirlimettenblatt
80g Creme fraiche
Frisch geriebene Muskatnuss - Menge entsprechend Eurem Geschmack
Tikka Masala - Menge entsprechend Eurem Geschmack
Salz, Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
Butternuss-Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Zwiebeln bei schwacher Hitze in Butter glasig dünsten. Kreuzkümmel zufügen und eine Minute mitbraten. Kürbiswürfel, Brühe und Kaffirlimettenblatt zugeben. Alles bei starker Hitze aufkochen, dann bei schwacher Hitze 20 min köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Kaffirlimettenblatt entfernen und Suppe mit dem Prürierstab pürieren. Mit Muskatnuss, Tikka Masala, Salz und Pfeffer würzen. Ich nehme ziemlich viel, aber das kann jeder nach seinem Gusto abschmecken. Am besten nach und nach zugeben, nicht zuviel auf einmal von beidem, bis es euch mundet. Es sollte den Kürbisgeschmack unterstreichen, aber nicht killen.
In Suppenschüsseln füllen, mit Creme fraiche, einer Prise Muskatnuss und je zwei Schittlauchstengeln garnieren.

Wir fanden dazu heute Abend einen Shiraz passend.

Guten Appetit!




Sonntag, 21. September 2014

Mini-Süßkartoffel-Frittatas

Kleiner Exkurs: Süßkartoffeln oder Bataten, gehören eigentlich nicht zu den Kartoffeln, sondern sind ein Windengewächs. Man nimmt an, dass sie aus Südamerika kommen, zumindest brachten sie die Spanier auf Ihren Eroberungszügen mit nach Europa. Sie lieben tropisches Klima und werde heute in Ländern mit mildem Klima, viel Sonne und langen Sommern angebaut. Weltgrößter Produzent ist die Volksrepublik China, gefolgt von  Nigeria und Uganda. Früher bei uns kaum zu finden, erhält man sie inzwischen im Supermarkt um die Ecke.

Ich finde Sie schmecken sehr gut, leicht nussig, süßlich und aromatisch. Wir probieren heute mal Mini-Süßkartoffel-Frittatas mit Limetten-Koriander-Topping.


Zutaten:

Frittatas (für ein Muffinblech):
1 kg Süßkartoffeln
30 g Butter
2 Lauchstangen
2 Knoblauchzehen
250 g Feta
125 g Sahne
8 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
12 Muffin-Förmchen

Limetten-Koriander-Topping:
200 g Magerquark
50 g Schmand
50 ml Sahne
1 Limette
1 Bund Koriander
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mulden einer Muffinform mit Öl auspinseln, Förmchen einsetzen. Süßkartoffeln mit dem Sparschäler schälen, in kleine Würfel schneiden und mit einer Prise Salz in 5-10 min weich kochen. Abgießen, abtropfen, beiseite stellen. Lauchstangen - nur der weiße Teil - in feine Ringe schneiden. Butter in eine Pfanne geben und Lauchringe darin langsam unter Rühren goldgelb andünsten. Knoblauch pressen, zum Lauch hinzufügen und 1 min mitgaren. Abkühlen lassen. Feta und Süßkartoffeln untermischen. Die Masse gleichmäßig auf die Muffinmulden verteilen. Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.  Bis zu 3/4 hoch in die Mauffinmulden gießen. Füllung etwas nach unten drücken. In 25-30 min goldbraun backen.

Topping zubereiten: Limette waschen, trocknen. Schale fein abreiben und Saft auspressen. Quark mit Schmand, Sahne, Limettenschale und -saft verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Mini-Frittatas 5 min auskühlen lassen. Mit einem Messer herauslösen. Mit dem Topping und Korianderblättchen garnieren.

Ich empfehle dazu einen gut gekühlten Rosé, z.B. Chateau les Crostes 2013 Cuveé Prestige rosé.


Samstag, 20. September 2014

Brot-Zeit: Karotten-Kürbiskern-Brot

Vor einiger Zeit hatte ich in einer alten "Living At Home"-Ausgabe das Rezept für Karotten-Kürbiskern-Brot entdeckt. Jetzt hab ich's endlich probiert und empfehle es hiermit weiter: Wenn ihr mal Brot-technisch etwas Besonderes sucht, dann gehört dieses Rezept definitiv dazu.

Packt es für ein Altweibersommer-Picknick ein oder esst es noch lauwarm als Abend-Brot.....


Karotten-Kürbiskern-Brot

Zutaten: 
250g Karotten
1 Bund Koriander
250g Magerquark
6 EL Olivenöl
1 Ei
2 EL Curry
2 TL Salz
400g Mehl
3 TL Backpulver
50g Kürbiskerne

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein kleine Backform einfetten und mit Mehl einstäuben. 
Karotten schälen und grob raspeln. Koriander hacken. Quark mit Olivenöl, Ei, Curry und Salz verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Koriander, den Karotten und Kürbiskernen unter die Quarkmasse kneten. Teig gut durchkneten, zu einem runden Laib formen, in die Form setzen und auf mittlerer Schiene 45 min backen.

Dazu schmeckt Ziegenfrischkäse auf mit Honig beträufelten aufgeschnittenen Äpfeln und Birnen. Eine Riesling Auslese oder ein Gewürztraminer sind passende Begleiter.