Dienstag, 30. September 2014

Heidelbeertarte mit Schmandguss

Ich liebe Heidelbeeren und finde sie ideal für eine Tarte. Neben dem aufwendigeren Heidelbeere-Ricotta-Tarte-Rezept, das ich neulich gepostet hatte, stelle ich Euch daher hier noch ein einfacheres aber ebenfalls leckeres mit Schmandguss vor.

Hhhmmm! Das Stück auf dem Foto war das einzige, das ich für das Fotoshooting "retten" konnte :))
Jetzt ist es auch weg ....

Heidelbeertarte mit Schmandguss
Den Teigboden kennt ihr schon von der Zwetschgentarte.

Zutaten:
Teig:
250g Mehl
150g weiche Butter
100g braunen Zucker
1 Prise Salz

Belag:
3 EL Semmelbrösel
250 - 300g Heidelbeeren
250g Schmand
50ml Sahne
2 Eier
2 TL Speisestärke
50g Zucker
Vanille aus der Mühle

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teigzutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, 30 min kalt stellen. Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Teig etwas flach klopfen und in die gut gefettete Tarteform drücken bzw. mit kleiner Teigrolle in der Form ausrollen. Rand formen. Teigboden mit Semmelbröseln bestreuen und mit den Heidelbeeren belegen. Für den Guss Schmand, Sahne, Eier, Speisestärke, Zucker und Vanille mit dem Schneebesen gut verrühren. Über die Heidelbeeren gießen. Tarte in 45 min goldbraun backen.








Sonntag, 28. September 2014

Tarte Bourdaloue (Birnentarte mit Mandelcreme)


Tarte Bourdaloue ist ein Klassiker der französischen Küche. Erfunden hat das berühmte Rezept Konditor Coquelin im Jahr 1909 in der Patisserie Bourdaloue - benannt nach der Rue Bourdaloue, in der sie sich auch noch heute befindet.

Die Tarte kombiniert Birnen mit Frangipane, einer Mandelcreme mit Rum. Lecker! Man kann sie mit frischen oder guten Dosenbirnen zubereiten. Im Moment jedoch gibt es wunderbare frische Birnen, die auf dieser Tarte ihre Bestimmung finden. Backt sie sofort, probiert und wisst - das ist es, was eine Birne werden möchte - okay vielleicht neben köstlichen Rotweinbirnen oder dem Birnenauflauf, den ich demnächst posten werde ;)

Zutaten:
3 große reife Birnen
Saft einer Zitrone
Vanille aus der Vanillemühle
Mandelblättchen
Aprikosenkonfitüre

Teig:
250g Mehl
160g weiche Butter
3 EL Milch
1 TL Puderzucker
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Frangipane:
100g Butter
100g gemahlene Mandeln
100g Zucker
1 Ei
2 EL Rum
1 EL Mehl

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig so rasch wie möglich zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie packen und 30 min kalt stellen.
Backofen auf 170 Grad vorheizen.
Teig zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer als die Tarteform (24 cm) ist. Am besten zwischen 2 aufgeschnittenen Gefrierbeuteln. Dann den oberen abziehen, den Teig umgekehrt, d.h. mit der Gefrierbeutelseite nach oben,  in die Tarteform legen, dann den zweiten Beutel abziehen. Einen Rand hochziehen, Überstehendes abschneiden. Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Backpapier so ausschneiden, dass es in die Tortenform passt (inkl. Rand). Auf den Teig legen, die Hülsenfrüchte darauf gleichmäßig verteilen. 12 min blind backen, dann  das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und den Boden in weiteren 5 min goldbraun backen.

Birnen mit dem Sparschäler schälen, halbieren, Stiele und Kerngehäuse entfernen. Die Birnen senkrecht in dünne Scheiben aufschneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Vanille bestreuen.
Im Originalrezept werden die Birnen mit der Vanille 10 - 20 min in Wasser gegart. Würde ich nur bei recht festen Birnen machen.

Für die Frangipane die Butter in einem Topf schmelzen und mit Zucker und Mandeln zu einer glatten Creme aufschlagen. Ei, Rum und Mehl unterrühren. Frangipane auf den Tortenboden geben und verteilen. Birnen auflegen und etwas schräg in die Creme schieben, so dass sie sich fächerartig aufschieben.
Tarte mit Mandelblättchen bestreuen und auf mittlerer Schiene 45 min backen. Anschießend vorsichtig mit der erhitzten Aprikosenkonfitüre glasieren.

Man kann auch statt Birnen, Aprikosen oder Pfirsiche verwenden.




Freitag, 26. September 2014

Butternuss-Kürbis-Suppe

Draußen war es heute wunderbar, nochmal ziemlich warm und sogar die Sonne kam heraus. Und es soll noch besser werden - am Sonntag nochmal bis zu 25 Grad und Sonne, jiippee! So macht der Herbst Spaß :) Und kulinarisch ist er auch ganz weit vorne: Äpfel, Birnen, Kürbisse, Trauben, Nüsse, Pilze bieten sich für leckere Gerichte an ... Ich kann mich kaum entscheiden, was ich als nächstes posten soll.
Butternuss-Kürbis-Suppe
Also, ich habe hier einen großen Butternuss-Kürbis, und daraus wird jetzt eine feine Suppe - eine Alternative zu der, die ich hier bereits gepostet habe (Traum-Kürbissuppe). Mit Tikka Masala, Kreuzkümmel, Safran und Muskatnuss bekommt sie eine orientalische Note.

Zutaten für 4 Personen:
2kg Butternuss-Kürbis
40g Butter
2 Zwiebeln, gewürfelt
1l Gemüsebrühe
1/2 TL Kreuzkümmelsamen, gemahlen
1 Kaffirlimettenblatt
80g Creme fraiche
Frisch geriebene Muskatnuss - Menge entsprechend Eurem Geschmack
Tikka Masala - Menge entsprechend Eurem Geschmack
Salz, Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:
Butternuss-Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Zwiebeln bei schwacher Hitze in Butter glasig dünsten. Kreuzkümmel zufügen und eine Minute mitbraten. Kürbiswürfel, Brühe und Kaffirlimettenblatt zugeben. Alles bei starker Hitze aufkochen, dann bei schwacher Hitze 20 min köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Kaffirlimettenblatt entfernen und Suppe mit dem Prürierstab pürieren. Mit Muskatnuss, Tikka Masala, Salz und Pfeffer würzen. Ich nehme ziemlich viel, aber das kann jeder nach seinem Gusto abschmecken. Am besten nach und nach zugeben, nicht zuviel auf einmal von beidem, bis es euch mundet. Es sollte den Kürbisgeschmack unterstreichen, aber nicht killen.
In Suppenschüsseln füllen, mit Creme fraiche, einer Prise Muskatnuss und je zwei Schittlauchstengeln garnieren.

Wir fanden dazu heute Abend einen Shiraz passend.

Guten Appetit!




Sonntag, 21. September 2014

Mini-Süßkartoffel-Frittatas

Kleiner Exkurs: Süßkartoffeln oder Bataten, gehören eigentlich nicht zu den Kartoffeln, sondern sind ein Windengewächs. Man nimmt an, dass sie aus Südamerika kommen, zumindest brachten sie die Spanier auf Ihren Eroberungszügen mit nach Europa. Sie lieben tropisches Klima und werde heute in Ländern mit mildem Klima, viel Sonne und langen Sommern angebaut. Weltgrößter Produzent ist die Volksrepublik China, gefolgt von  Nigeria und Uganda. Früher bei uns kaum zu finden, erhält man sie inzwischen im Supermarkt um die Ecke.

Ich finde Sie schmecken sehr gut, leicht nussig, süßlich und aromatisch. Wir probieren heute mal Mini-Süßkartoffel-Frittatas mit Limetten-Koriander-Topping.


Zutaten:

Frittatas (für ein Muffinblech):
1 kg Süßkartoffeln
30 g Butter
2 Lauchstangen
2 Knoblauchzehen
250 g Feta
125 g Sahne
8 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
12 Muffin-Förmchen

Limetten-Koriander-Topping:
200 g Magerquark
50 g Schmand
50 ml Sahne
1 Limette
1 Bund Koriander
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mulden einer Muffinform mit Öl auspinseln, Förmchen einsetzen. Süßkartoffeln mit dem Sparschäler schälen, in kleine Würfel schneiden und mit einer Prise Salz in 5-10 min weich kochen. Abgießen, abtropfen, beiseite stellen. Lauchstangen - nur der weiße Teil - in feine Ringe schneiden. Butter in eine Pfanne geben und Lauchringe darin langsam unter Rühren goldgelb andünsten. Knoblauch pressen, zum Lauch hinzufügen und 1 min mitgaren. Abkühlen lassen. Feta und Süßkartoffeln untermischen. Die Masse gleichmäßig auf die Muffinmulden verteilen. Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.  Bis zu 3/4 hoch in die Mauffinmulden gießen. Füllung etwas nach unten drücken. In 25-30 min goldbraun backen.

Topping zubereiten: Limette waschen, trocknen. Schale fein abreiben und Saft auspressen. Quark mit Schmand, Sahne, Limettenschale und -saft verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Mini-Frittatas 5 min auskühlen lassen. Mit einem Messer herauslösen. Mit dem Topping und Korianderblättchen garnieren.

Ich empfehle dazu einen gut gekühlten Rosé, z.B. Chateau les Crostes 2013 Cuveé Prestige rosé.


Samstag, 20. September 2014

Brot-Zeit: Karotten-Kürbiskern-Brot

Vor einiger Zeit hatte ich in einer alten "Living At Home"-Ausgabe das Rezept für Karotten-Kürbiskern-Brot entdeckt. Jetzt hab ich's endlich probiert und empfehle es hiermit weiter: Wenn ihr mal Brot-technisch etwas Besonderes sucht, dann gehört dieses Rezept definitiv dazu.

Packt es für ein Altweibersommer-Picknick ein oder esst es noch lauwarm als Abend-Brot.....


Karotten-Kürbiskern-Brot

Zutaten: 
250g Karotten
1 Bund Koriander
250g Magerquark
6 EL Olivenöl
1 Ei
2 EL Curry
2 TL Salz
400g Mehl
3 TL Backpulver
50g Kürbiskerne

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein kleine Backform einfetten und mit Mehl einstäuben. 
Karotten schälen und grob raspeln. Koriander hacken. Quark mit Olivenöl, Ei, Curry und Salz verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Koriander, den Karotten und Kürbiskernen unter die Quarkmasse kneten. Teig gut durchkneten, zu einem runden Laib formen, in die Form setzen und auf mittlerer Schiene 45 min backen.

Dazu schmeckt Ziegenfrischkäse auf mit Honig beträufelten aufgeschnittenen Äpfeln und Birnen. Eine Riesling Auslese oder ein Gewürztraminer sind passende Begleiter.

Mittwoch, 17. September 2014

Karamellisierte Weinbergpfirsiche


Ui, was sind das nochmal für zwei wunderschöne Sommertage! Und dieser ist noch nicht vorbei :)

Vielleicht grillt Ihr ja heute Abend und sucht noch ein leckeres Dessert dazu? Ein Freund hat uns neulich diesen herrlichen Nachtisch gezaubert. Er geht auch wieder schnell, allerdings braucht man dazu etwas Zubehör: einen Creme-Brulée-Brenner. Ansonsten ist es easy: man nimmt Weinbergpfirsiche - wir hatten das Glück, dass unser Freund solche im Garten hat und zwar rotfleischige, die schmecken schon pur köstlich - überbrüht Sie mit kochendem Wasser und zieht dann die Haut ab. Danach entsteinen, halbieren und auf Tellern anrichten. Mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Brenner karamellisieren. Dazu Vanilleeis und fertig!
Wer mag kann noch mit Pfirsichbrand übergießen und flambieren.

Das Ganze schmeckt auch wunderbar mit Mango oder Ananas. Diese dazu schälen, in feine Scheiben schneiden und ansonsten wie oben beschreiben zubereiten.

Ich wünsche Euch Guten Appetit!

Montag, 15. September 2014

Traum-Kürbissuppe

Ja, es wird sichtbar Herbst und da kommt man einfach nicht um Kürbis herum.


Am besten als Suppe. Es gibt ja viele leckere, aber nur eine so gute. Und die gab' s heute Abend. Unbedingt probieren! Sie ist einfach der Hammer. Von dem Aroma werdet Ihr noch lange träumen.
Achtung: macht mehr! Mein Mann hat den Teller leer geleckt ....;))

Traum-Kürbissuppe

Zutaten (4 Personen):
800g Hokkaido-Kürbisfruchtfleisch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200g stückige Tomaten (Dose)
2 EL Butter
Salz, Pfeffer 
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Hühnersuppenpaste
1-2 TL Sambal Oelek
4 EL geraspelter Parmesankäse
Frisches Basilikum zum Garnieren
In dünne Scheiben geschnittenes Ciabattabrötchen
4 EL Basilikumpesto
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Kürbisfruchtfleich in grobe Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Knoblauch schälen und pressen. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Kürbis zugeben, kurz mitdünsten. Tomaten zugeben, Brühe zugießen, Hühnersuppenpaste zugeben und ca. 20 min kochen. Gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen, falls zuviel verdunstet. 
In der Zwischenzeit die Brötchenscheiben mit Pesto bestreichen und in Olivenöl knusprig zu Brotchips braten.
Die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek angenehm scharf abschmecken. Nicht zu scharf würzen, sonst killt Ihr das feine Kürbisaroma! Mit Basilikum, dem geraspelten Parmesan anrichten. Die Brotchips dazu reichen.

Und jetzt: GENIESSEN

Ich trinke dazu einen Pinot Grigio. Pinot noir passt auch, wenn man lieber Rotwein mag.
Oder probiert mal Suser oder Federweißen dazu (ich meine neuen Wein, der ganz leicht bitzelt - das heißt ja überall anders ;).




Zurück vom Urlaub

Wie bereits erwähnt, war ich für ein paar Tage an der Ostsee, und somit hatte der Blog etwas Pause. Jetzt bin ich frisch zurück und werde Euch wieder mit leckeren Rezepten versorgen.

Hier ein paar Ostsee-Impressionen:















Ihr habt es sicher schon gesehen, ich habe zwischenzeitlich eine neue Seite eingefügt: Rezepte A-Z. Hier findet Ihr zukünftig alle Rezepte übersichtlich in alphabetischer Reihenfolge.




Dienstag, 9. September 2014

Spätsommergenuß: Aprikosen-Nektarinentarte mit Lavendel

Vielerorts blüht der Lavendel nochmals! Nutzt das, denn eine Aprikosen-Nektarinentarte bekommt damit ein unvergleichliches Aroma. Die Kombination von Aprikosen und Nektarinen macht die Tarte zusätzlich spannend:



Zutaten:
Teig:
250g Mehl
125g kalte Butter
4 EL Zucker
1 Eigelb
1 Prise Salz

Belag:
600g Aprikosen
600g Nektarinen
2 EL Hagelzucker
4 EL Aprikosenkonfitüre mit Lavendel
Einige Lavendelblüten zum Dekorieren

Zubereitung:
Mehl, kleingeschnittene kalte Butter, Zucker, Eigelb, Salz mit 1EL Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten. 30 min kalt stellen.
Aprikosen und Nektarinen waschen. Aprikosen halbieren, Hälften oben zweimal einschneiden. Nektarinen, halbieren, entsteinen und in Scheiben schneiden.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Teig ausrollen und eine Tarteform (24 cm) damit auslegen, überstehende Teile abschneiden. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
2 EL Aprikosenkonfitüre auf dem Boden verteilen. Aprikosen zunächst kreisförmig darauf verteilen (Spitzen der Einschnitte zeigen nach oben). Anschließend die Nektarinenscheiben kreisförmig im Inneren verteilen. Mit Hagelzucker bestreuen.
Im Ofen 30 min backen.
Aprikosenkonfitüre erwärmen, durch ein Sieb streichen und die Früchte vorsichtig glasieren. Mit den Lavendelblüten bestreuen.







Ofenfisch mit Rosmarin und Knoblauch


Moin, Moin  und schönen Gruß von der Ostsee! Und daher gibt's heute ein lecker Fischrezept...



Zutaten (4 Personen):
4 Seeteufel- oder Kabeljaufiltes 250g
3 große Knoblauchzehen in ganz dünne Scheiben geschnitten
20 kleine Rosmarinzweige
4 Scheiben Bacon
4 Scheiben Parmaschinken
75 ml Olivenöl

Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Jedes Fischfilet 3 mal lange einschneiden und mit Knoblauch und Rosmarin spicken. Filets salzen und pfeffern und mit je einer Scheibe Bacon umwickeln. Anschließend mit einer Scheibe Parmaschinken quer dazu umwickeln. In eine feuerfeste Form legen und mit dem Olivenöl beträufeln. Im Ofen 15 min braten. 
Dazu schmeckt Weißbrot und gemischter Salat.




Montag, 8. September 2014

Leckerer Snack zum Wein: Käse mit Sti(e)l

Käse zum Wein kennt ja jeder, mal was anderes sind knusprige Käsehippen am Stiel.  Schnell gemacht und ein echter Hingucker:


Dazu einfach Parmesan oder Pecorino reiben (es geht auch anderer Käse wie Gouda, Chester etc.). Runde Käsehäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen, jeweils einen Holzstiel darauf legen, andrücken und nochmals etwas Käse über den Stiel streuen. Je nach Geschmack jeweils mit Thymian, Rosmarin, Paprika, Pfeffer, Kümmel etc. würzen. Im Backofen bei 200 Grad backen, bis der Käse goldbraun ist (dauert je nach Käsesorte etwas unterschiedlich - beobachten!). Heraus nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Dann vorsichtig ablösen.
Njam.


Donnerstag, 4. September 2014

Den Spätsommer genießen: Gegrillte Feigen


Wenn Ihr Feigen bekommt, greift zu, es geht nichts über das süßlich herb-aromatische einer Feige. Falls Ihr auch noch Ziegenkäse liebt, probiert diese Feigen mit Ziegenfrischkäse-Füllung: super lecker und ganz schnell gemacht.


Zutaten (für 2 Personen):
6 Feigen
6 Scheiben Bacon oder besser Parmaschinken
2 Ziegenfrischkäse-Taler
4 EL Pinienkerne
2 Zweige frisches Rosmarin
2 EL Honig
Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Feigen vorsichtig waschen, trocknen und kreuzweise einschneiden, so daß sie unten noch zusammen halten. Vorsichtig auseinander ziehen. Jede Feige mit einer Scheibe Bacon oder 1/2 Scheibe (längs!) Parmaschinken umwickeln.
Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken, Pinienkerne grob hacken. Frischkäse verrühren, mit Pfeffer würzen. Feigen in eine ofenfeste Form setzen, mit Frischkäsecreme füllen, mit Rosmarin und Pinienkernen bestreuen, mit Honig beträufeln. 
Im Backofen ca 8-10 min grillen.
Dazu ein kleiner gemischter Salat und Baguette.

Es gibt auch eine süße Variante mit Ricotta:

Zutaten (für 2 Personen):
6 Feigen
150g Ricotta
1/2 Päckchen Vanillezucker
3 EL Puderzucker
3 EL Mandelblättchen
1 Prise gemahlener Zimt
1/2 TL abgeriebene unbehandelte Orangenschale
2 EL Honig

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Feigen vorsichtig waschen, trocknen und kreuzweise einschneiden, so daß sie unten noch zusammen halten. Vorsichtig auseinander ziehen. Ricotta, Vanillezucker, Puderzucker, Zimt und abgeriebene Orangenschale verrühren. Feigen in eine ofenfeste Form setzen, gleichmäßig mit Creme füllen, mit Mandelblättchen bestreuen und mit Honig beträufeln.
Im Backofen ca 8-10 min grillen.



Den Spätsommer genießen: Himbeer-Crush

Heute Abend war Kochen mit Freunden angesagt. Als Dessert gab es Himbeer-Crush, ein ganz schnelles Dessert, das einfach wunderbar schmeckt. Ich hatte es früher sehr oft gemacht, dann geriet es in Vergessenheit, und heute stieß ich bei der Suche nach einer netten Idee für den Nachtisch wieder darauf.

Man bereitet es mit gefrorenen TK-Himbeeren zu, wodurch es die Konsistenz von Halbgefrorenem erhält.

Zutaten:
200g TK-Himbeeren (NICHT aufgetaut!)
200g Sahnejoghurt
4 EL Puderzucker
200g Sahne
Frische Himbeeren zum Dekorieren

TK-Himbeeren mit Joghurt und Puderzucker im Mixer zerkleinern. 200g geschlagene Sahne unterheben. In Gläser füllen und mit frischem Himbeeren + evtl. Minze garnieren. Sofort servieren.

Wir waren hin und weg....

Mittwoch, 3. September 2014

Den Spätsommer genießen: Salat mit Palmherzen, Mango und Shrimps



Tja, die versprochene Rückkehr des Sommers lässt weiter auf sich warten, aber kulinarisch lasse ich ihn in meinem Bistro schon aufleben: Wir genießen heute einen asiatisch inspirierten Salat mit Garnelen, Mango und Palmherzen. Seine besondere Note erhält er durch ein Dressing mit Koriander und Limettensaft.

Koriander ist mein absolutes Lieblingsgewürz. Allerdings habe ich schon oft erlebt, dass sich daran die Geister scheiden. Manche mögen den, wie sie es nennen, leicht seifigen Geschmack gar nicht. Wem es so geht, kann ersatzweise glatte Petersilie nehmen (empfehle ich allerdings nicht).



Zutaten:
1 Romana-Salatkopf
3 kleine längliche Tomaten
1 orange Minipaprika
1 reife Mango
1 Dose Palmherzen
200g Garnelen
20g frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 EL Sesamöl
Salz, Zucker, Pfeffer
Chiliflocken nach Belieben

Dressing:
Saft von 2 Limetten
2 EL Sesamöl
1 TL Erdnussöl
2 EL Sojasoße
2 EL Honig
1 Bund frischer Koriander, fein gehackt
1 Frühlingszwiebel
1 Prise brauner Zucker
1 Prise Salz
Chiliflocken nach Belieben

Romana-Salat waschen, trocken schleudern und in Streifen schneiden. Tomaten waschen und in dünne Ringe schneiden. Minipaprika ausputzen, waschen und in feine Ringe schneiden.  Palmherzenstangen in ca. 1 cm breite Ringe schneiden. Mango in kleine Würfel schneiden. Alles in eine Salatschüssel geben.
Dressing aus den Dressing-Zutaten zubereiten.
Ingwer und Knoblauch fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer und Knoblauch zugeben und rühren, bis sie zu duften beginnen. Gewaschene und trocken getupfte Garnelen zugeben und 2-3 min anbraten. Mit Pfeffer, Salz, Zucker und Chiliflocken würzen.
Kurz etwas abkühlen lassen, dann auf den Salat geben. Dressing zufügen und gut durchmischen.
Man kann auch noch geröstete Erdnüsse zugeben.

Mit der Geschmacksvielfalt dieses Salats harmoniert wunderbar ein trockener gelber Muskateller, aber auch Champagner! Cheers