Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!!


Wieder ist ein Jahr vorbei und ich bedanke mich bei allen, die meinen Blog verfolgt haben! Hoffentlich war das eine oder andere Rezept dabei, das Euch gefallen hat und das Ihr erfolgreich nachkochen/-backen konntet. Ich wünsche Euch schöne entspannte Feiertage im Kreise Eurer Lieben und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Das Beste kommt zum Schluss: Weihnachtsplätzchen-Finale 2016

Ich habe noch ein fruchtig frisches Weihnachtsplätzchen-Rezept für Euch entdeckt! Dieses Mal sind es aber Zitrusaromen, die diese knusprig-mürben Brötchen verzaubern: Orangen-Zitronen-Herzen!
Dafür habe ich zwei Rezepte gemixt, unter anderem auch, weil ich mal zum Ende kommen wollte ;-) Aber das Ergebnis ist köstlich!

Orangen-Zitronen-Herzen

Orangen-Zitronen-Herzen
Zutaten:
150g Mehl
40g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Schale einer halben Bio-Orange
1 Prise Salz
2 Eigelb
60g kalte Butter
Mehl zum Ausrollen
7 EL Lemon Curd
je nach Belieben weiße Zuckerschrift oder Schokoladenschrift (z.B. von Lindt)  zum Verzieren

Zubereitung:
Mehl, gesiebten Puderzucker und Vanillezucker mischen. Orange heiß abspülen, trocknen und Schale abreiben. Schale, Salz, Eigelb und Butter in Flöckchen zum Mehl geben. Zuerst mit dem Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mind. 30 min kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Teig auf wenig Mehl dünn ausrollen und kleine Herzen ausstechen. Auf ein mit Packpapier belegtes Backblech legen und 8 min backen. Abkühlen lassen.
Je 2 Herzen mit etwas Lemoncurd zusammensetzen. Mit der Schrift verzieren. Gut trocknen lassen.

Himbeerlebkuchen

Lebkuchenfans aufgepasst - hier kommt ein ganz spezielles Rezept: Lebkuchen mit Fruchtaroma! Super aromatisch "himbeerig", saftig und zart - wahrer Lebkuchengenuss.
Das perfekte Rezept, falls Ihr noch kurz vor Weihnachten etwas Besonderes sucht.
Wir haben sie heute gleich zum Kaffee "probiert" - tja und nun ist der Bestand schon recht dezimiert ;-)

Himbeerlebkuchen

Zutaten:
150g TK Himbeeren
7 Eiweiß
500g Zucker
350g ungeschälte Mandeln
25g Speisestärke
100g fein gewürfeltes Orangeat
1 TL Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Prise geriebene Muskatnuss
Glasur:
250g Puderzucker
8 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Himbeeren auftauen lassen.
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eiweisse zu steifem Schnee schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen.
Himbeeren im Mixer pürieren und mit Mandeln, Speisestärke, Orangeat und Gewürzen verrühren.
Eischnee unterheben.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und ca. 50 min. backen.
Lebkuchen stürzen und das Backpapier abziehen. Wieder umdrehen und mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.
Für die Glasur Puderzucker und Zitronensaft verrühren und die Lebkuchen damit bestreichen. Gut trocknen lassen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen 2016: Pistazienplätzchen

Mega-einfach dabei aber besonders – das sind Pistazien-Plätzchen. Extra-mürb und nussig-lecker.
Als "Ausstecherle" eignen sie sich auch für das Backen mit Kindern!
Ich hatte sie im letzten Jahr schon im Visier, allerdings kam ich dann nicht mehr dazu. Aber das Rezept aus "essen & trinken" lag sozusagen auf 'Wiedervorlage' und in diesem Jahr bereichern sie unseren Plätzchenteller.

Pistazienplätzchen
Zutaten (für ca. 60 Stück):
100g Pistazienkerne
150g Mehl
30g Speisestärke
50g Puderzucker
Salz
150g Butter (kalt)
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Pistazien im Blitzhacker zerkleinern. Mehl, Stärke, Pistazien, Puderzucker, 1 Prise Salz und Butter in Würfeln in eine Schüssel geben und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 1h kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte 5 mm dick ausrollen und mit einem Mondausstecher Monde ausstechen und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Auf der zweiten Schiene von unten in 10-12 min. hellgolden backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Weihnachtsplätzchen 2016: Knusper-Mandel-Kugeln

Ja, die Knusper-Mandel-Kugeln haben es ins Finale geschafft!
Geröstete Butter-Mandeln und Creme fraiche machen sie soooo lecker. Njam!!!
Unbedingt probieren.

Knusper-Mandel-Kugeln
(Rezept aus der vorletzten "Living at Home")

Zutaten (für ca. 60 Stück):
200g gehackte Mandeln
125 Butter
75g Puderzucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
200g Mehl
1 TL Backpulver
10 Tropfen Bittermandelöl
1 1/2 TL gemahlener Kardamom
1 Ei (M)
Salz
100g Creme double

Zubereitung:
100g gehackte Mandeln in einer Pfanne bei milder Hitze leicht bräunen. Butter zugeben und weiter erhitzen bis die Butter geschmolzen ist (Butter und Mandeln sollten hellbraun sein). In eine Rührschüssel umfüllen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Puderzucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver, Bittermandelöl, Kardamom, 1 Prise Salz und das Ei zugeben. Zuerst mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 min. kalt stellen.
Aus dem Teig teelöffelgroße Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Auf ein mit Packpapier belegtes Backblech setzen und mit dem Finger je eine kleine Mulde in die Kugeln drücken. Creme double in die Mulde füllen. Gehackte Mandeln darauf streuen und etwas andrücken.
Kugeln auf mittlerer Schiene in ca. 15 min. hellbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Übersicht Weihnachtsplätzchen

Ich hoffe, Ihr habt etwas mehr Zeit als ich und könnt Euch ausgiebiger dem Plätzchenbacken widmen!
Damit Ihr die Rezepte leichter findet,  kommt hier eine Übersicht über alle von mir bisher geposteten Weihnachtsplätzchen (mit Link zum Rezept):

- Aprikosen-Kokos-Makronen
- Elisenlebkuchen
- Engelsaugen
- Herzoginnen-Plätzchen
- Linzer Kipferl
- Makronen-Katzenzungen
- Marmorierte Plätzchen
- Mohnbusserl
- Nuss-Cookies
- Orangenkringel
- Schokoli
- Vanillekipferl
- Walnuss-Kandis-Plätzchen
- Zitronenschnecken

Viel Spaß beim Backen!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Gewürzkuchen

In der Adventszeit bin ich mal wieder auf der Suche nach besonderen Plätzchen-, Kuchen- oder Törtchenrezepten. Leider ist nicht immer alles so toll, wie es klingt. Zwei Rezepte, die ich neulich ausprobiert hatte, haben mich gar nicht überzeugt. Die schaffen es dann auch nicht in diesen Blog. Klingt schon wie in einer dieser Casting-Shows... ;-) Noch im "Re-Call" sind Zitronentaler, Baiser-Stäbchen und Knusper-Mandel-Kugeln. Davon dann eventuell demnächst mehr!

Dieser Kuchen allerdings hat mich bereits vollkommen überzeugt: er sieht zwar nicht umwerfend gut aus, aber er schmeckt UMWERFEND! (Entdeckt in der Plätzchen-Ausgabe der LandEdition.)

Das Besondere an diesem Kuchen sind zum einen die vielen Aromen von Orange bis Muskatnuss, aber zum anderen, dass der Kuchen mit Orangensaft/Mandelsirup getränkt wird und damit herrlich saftig wird und bleibt.
Dabei ist der Kuchen im Handumdrehen gemacht - perfekt!

Gewürzkuchen

Zutaten (für eine 25 cm Kastenform):
250g Mehl
2 EL Kakao
1 Päckchen Backpulver
1 TL gemahlener Zimt 
1 TL gemahlene Nelken
1 TL geriebene Bio-Orangenschale
1 TL Muskatnuss
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g gemahlene Haselnüsse
5 Eier (M)
300 ml mildes Olivenöl
125 ml Rotwein
100g Zartbitter-Schoko-Flocken

Guss.
Saft von 2 Orangen
4 EL Mandelsirup
20g Zucker

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Kastenform ausfetten und mit Mehl ausstäuben.
Mehl, Kakao backpulver, Gewürze, Orangenschale, Zucker, Vanillezucker und Nüsse in einer Schüssel mischen. Eier, Öl und Wein zugeben. Mit dem Schneebesen des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verrühren. Schoko-Flocken unterheben. Teig in die Form geben und auf mittlerer Schiene ca. 1 h backen. Ggfs. gegen Ende mit Alufolie abdecken!
Für den Guss Orangensaft, Zucker und Mandelsirup in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren auf etwa die Hälfte einköcheln lassen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 10 min. in der Form abkühlen lassen.
Danach den Küche aus der Form stürzen und auf ein mit Backpapier belegtes Kuchengitter setzen.
Mit einem Holzstäbchen mehrere Löcher in die Oberfläche des Kuchens stechen. Orangen-Sirup nach und nach darauf träufeln und einziehen lassen. 

Samstag, 3. Dezember 2016

Bratapfel-Törtchen

Ihr mögt Bratapfel? Mit Zimt, Marzipan, und Rum-Rosinen?
Dann sind das Eure Törtchen!
Sind sind ganz zart, schön saftig durch die Äpfel und überzeugen zusätzlich durch ihr feines Marzipan-Aroma. Genau das richtige zum Adventskaffee.
Überzogen mit einem Frischkäse-Puderzuckerguß und weihnachtlich dekoriert kann man sie auch prima zum Nikolaus verschenken.

Bratapfel-Törtchen
Zutaten (für 12 Törtchen):
2 säuerliche Äpfel
4 EL brauner Zucker
50 g Rum-Rosinen
60g Marzipanrohmasse
2 TL Zitronensaft
160g Butter
120g Puderzucker
3 Eier (M)
120g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL gemahlener Zimt

Guss:
200g Frischkäse
450g Puderzucker
1 TL Zimt

Zuckersternchen und -kugeln zum Verzieren

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.
Äpfel schälen, vierteln und entkernen. In kleine Würfel schneiden.
Zucker in einem Topf karamellisieren. Äpfel und Rosinen untermischen und rühren bis der Zucker gut um die Früchte verteilt ist, dann vom Herd ziehen. (Eventuell wird der Zucker kurz fest, aber er löst sich dann wieder.)
Marzipan fein würfeln, mit Zitronensaft verrühren.
In einer Schüssel Butter und Puderzucker cremig rühren. Eier (zimmerwarm) nach und nach unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Dann die Apfelmischung vorsichtig unterheben.
Den Teig auf die Förmchen verteilen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 min. backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Für den Guss Zutaten verrühren und Törtchen damit bestreichen. Mit Sternchen und Kugeln verzieren.

Mittwoch, 2. November 2016

Schnelle Schinken-Käse Hörnchen

Diese herzhaften Hörnchen sind ein super schnelles Abendessen. Gefüllt mit Schinken und Käse  schmecken sie wunderbar zu einem Feldsalat. 
Ich hatte so etwas Ähnliches schon mal gepostet: Käse-Schinken-Schnecken.
Hier kommt aber noch Estragon  und Muskatnuss dazu – das gibt dem Ganzen einen ganz tollen, besonderen Geschmack. 
Der Käse lauft beim Backen heraus an den Enden heraus und wird schön knusprig - mmhhmmm!
Ein Bier dazu und es ist Feierabend ;-)

Schnelle Schinken-Käse Hörnchen


Zutaten:
1 Rolle frischer Blätterteig
4 Scheiben Schinken (ca. 100g)
100g Käse (Edamer, Gauda, Gruyère, Appezeller - ganz nach Geschmack, nur herzhaft sollte er sein)
6 Stängel Estragon
Pfeffer, geriebene Muskatnuss 
1 Eigelb
etwas Milch

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Estragon waschen und trocken schleudern. Blättchen abzupfen.
Schinken und Käse in Würfel schneiden.
Blätterteig aufrollen. In 8 gleich große Rechtecke schneiden. Jedes diagonal mit Schinken- und Käsewürfeln sowie Estragon belegen. Mit Pfeffer und Muskatnuss bestreuen.
Jedes Rechteck von der Spitze her aufrollen und zu Hörnchen biegen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Eigelb mit Milch verrühren, Hörnchen damit bestreichen.
Hörnchen ca. 20 min. backen.
Heiß servieren.

Montag, 31. Oktober 2016

Noch mehr Kürbis: Kürbis-Curry

Kürbis goes Thai - auch in einem Curry macht Kürbis eine gute Figur!
Dieses Rezept habe ich in einer "Für Sie" vom letzten Jahr gefunden und etwas abgewandelt ausprobiert. Mein Fazit: sehr gut!
Hier kommt auch endlich  mal wieder mein Wok zum Einsatz.


Zutaten (für 4 Personen):
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
800g Kürbisfleisch
2 Stängel Zitronengras
2 EL Öl
1 TL frisch geriebener Ingwer
3 EL gelbe Currypaste
1 TL Korianderpaste
400 ml Kokosmilch
150 ml Gemüsebrühe
2 EL Fischsoße
150g Zuckererbsen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kürbis grob würfeln, Zitronengras fein schneiden. Öl im Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin 3-4 min. anbraten, bis sie zu duften beginnen. Currypaste unterrühren. Kürbis zufügen und ca. 5 min. mitbraten. Kokosmilch, Brühe, Fischsoße und Zitronengras zugeben. Ca. 15 min. köcheln lassen.
Zuckererbsen waschen, putzen und halbieren. Zum Curry geben und ca. 5 min mitkochen, abschmecken.
Dazu passt Basmati-Reis.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Süßer Herbst: Kürbis-Gugl

Auf der Suche nach einem Kuchen-Rezept mit Muskatkürbis kam ich auf die Idee, ein Karottenkuchen-Rezept zu adaptieren. Und es funktioniert!
Einfach im Mini-Karottengugl-Rezept die geraspelte Karotte durch geraspeltes Kürbisfleisch ersetzen. Muskatkürbis eignet sich aufgrund seiner fruchtigen Süße perfekt. Dann noch etwas mehr Zimt nehmen, im Herbstlook mit Marzipan-Kürbissen statt Marzipan-Karotten verzieren und fertig ist ein klasse Kürbis-Gugl. Gelingt im Mini- oder Großformat  – für größere Exemplare nur die Backzeit etwas verlängern (Stäbchenprobe)!



Für Halloween kann man die Küchlein auch etwas gruseliger verzieren: Dafür die Puderzuckerglasur mit orangefarbener Lebensmittelfarbe einfärben und statt der Kürbisse gruselige Spinnen darauf setzen. Das Marzipan wird hierzu mit Kakao dunkel gefärbt. Wie man das Marzipan formbar verarbeitet, habe ich hier beschrieben.

Also dann, hhhuhhhh ... trick or treat ...







Montag, 3. Oktober 2016

Maexies Bistro in neuem Design!

Über zwei Jahre besteht mein Blog nun schon. Da war es einmal Zeit für eine Überarbeitung des Looks.

Großzügiger, moderner und frischer sollte es werden - ich hoffe, das ist gelungen und das neue Design gefällt Euch ebenso wie mir.

Inhaltlich ist alles beim Alten geblieben und schon bald gibt es auch wieder neue Rezepte aus der Herbstküche!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meinen treuen Lesern bedanken!


Donnerstag, 29. September 2016

Herbst--Special: Kürbis-Pizza

Pizza - da denkt man sofort, man kennt doch schon alles.
Aber: Letztes Jahr im Herbst hatte ich ja bereits eine Pizza mit einem besonderen Belag gepostet - damals waren es Steinpilze.
Und auch in diesem Herbst kann ich mit einer ungewöhnliche Pizza aufwarten: dieses Mal mit Kürbis! Und dazu: Birne, roterZwiebel, Speck, Parmesan und Rucola. Einfach fantastisch!!
Bei uns blieb kein Krümel übrig ...
Ist auch ein tolles Rezept, wenn ihr Gäste bekochen wollt. Serviert dazu einen Ro-Secco (besonders zu empfehlen ist der vom Weingut Claußen-Wintzheimer / Iphofen).

Kürbis-Pizza 
Kürbis-Pizza 
Zutaten:
1 Rolle frischer Pizzateig (für ein Backblech)
200g Schmand oder Creme fraiche
ca. 200g Hokkaido-Kürbis
1 große Birne
1/2 rote Zwiebel
100g Speckwürfel
100g frisch geriebener Parmesan
70g Rucola
1 Handvoll frischer Thymian
frisch geriebene Muskatnuss
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Hokkaidokürbis waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Birne schälen, entkernen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
Thymian waschen, trocken schleudern und Blättchen abzupfen.
Die rote Zwiebel abziehen und in feine halbe Ringe schneiden.
Schmand (oder Creme fraiche) gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer kräftig (!) würzen. Mit Thymianblättchen bestreuen.
Dachziegelartig mit Kürbis-, Birnenspalten und Zwiebelringen belegen.
Mit Speckwürfeln und Parmesan bestreuen.
Ca. 20 min. im Ofen backen.
Herausnehmen und mit Rucola bestreuen.
 Und jetzt: Genniiieeesssen!!!!

Montag, 26. September 2016

Und weiter geht's im Kürbisglück: Kürbissalat mit Feta

Nach dem fulminanten Auftakt durch das Risotto folgen nun noch einige weitere Kürbisgerichte.
In der Zeitschrift "Für Sie" hatte ich letztes Jahr einige tolle Kürbisrezepte entdeckt und wir kochen uns da mal durch. Den Start macht dieser leckere Kürbissalat mit Feta, Das Rezept habe ich ich allerdings etwas abgewandelt.
Sein besonderes Aroma erhält der Salat dadurch, dass wir statt Rotweinessig  "Rosmarin-"Shrub" verwenden. Diesen Essig-basiert Sirup habe ich neulich bei einem Weingut in Franken entdeckt. Unbedingt mal probieren!

Kürbissalat mit Feta

Zutaten (für 2 Portionen):
500g Butternutkürbis
1 Schalotte
2 EL Rosmarin "Shrub"
4 EL Olivenöl
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
60g Walnusskerne
150g Feldsalat
200g Rucola
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
Kürbis schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden.  Schalotte schälen und in Ringe schneiden. Beides in einer Schüssel mit Shrub, Öl und den Gewürzen mischen. Auf einem mit Packpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Ca 20 min. auf mittlerer Schiene backen, bis der Kürbis weich ist. Auf lauwarm abkühlen lassen.
Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Feldsalat waschen und trocken schleudern.
Kürbis-Mischung inkl. Sud mit Walnüssen und Feldsalat mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ggfs. noch etwas Shrub/Öl darüber träufeln.



Sonntag, 25. September 2016

Willkommen im Herbst: Kürbisrisotto

Dass es Herbst ist, merkt man, wenn die ersten Lebkuchen im Supermarkt auftauchen :-) Ich finde das jedes Mal furchtbar - es fühlt sich an, als würde man direkt vom August in den Dezember katapultiert...

Uns geht das nicht so, wir genießen jetzt die kulinarischen Schönheiten des Herbstes! Und dazu gehören natürlich die leckeren Kürbisse. Der Butternut-Kürbis gehört zu der Familie der Moschuskürbisse und hat eine mildes nussig-süßes Aroma. Damit eignet er sich wunderbar für eine ganz feines Risotto!

Aus dem Italienurlaub haben wir so einige Kilo feinsten Risottoreis mitgebracht - und der will jetzt verwendet werden. Risotto ist, außer dass man es dauernd rühren muss, eigentlich ein super-easy Gericht. Voraussetzung für ein gutes ist die Verwendung feiner Zutaten. D.h. keinen Billigwein verwenden, eine gute Brühe wählen und gutes Olivenöl einsetzen. Auch wichtig: Risotto muss "schlotzig" sein, d.h. das Ganze sollte noch etwas "Soße" enthalten - nicht trocken kochen! Lieber noch etwas Brühe zugeben.

Kürbisrisotto

Zutaten:
220g Risottoreis (Superfino Carnaroli)
1 mittelgroße Schalotte
1 EL Olivenöl
1/2 mittelgroßer Butternusskürbis
100 ml Riesling (mit Aromen von Melone)
600 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund glatte Petersilie 
50g Butter
Salz, Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:
Kürbis schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Schalotte schälen und fein hacken.
Kürbis und Schalotte in Olivenöl anschwitzen, mit Riesling ablöschen. Wein einkochen lassen, dabei ständig rühren. Anschließend immer wieder etwas Brühe zufügen, einkochen lassen, bis die Brühe aufgebraucht ist. Dabei immer gut durchrühren. Das Risotto darf auf gar keinen Fall anbrennen! Wenn der Reis gerade noch bissfest ist, ist das Risotto ist fertig.
Butter und eine Handvoll Parmesan unterrühren. 
Petersilie waschen, trocken schleudern, fein hacken und unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu trinkt man den Riesling, mit dem das Risotto gekocht wurde.
Eine leckere Alternative ist Prosecco mit 1 cl Weinberg-Pfirsich-Likör.
Buon appetito!

Sonntag, 18. September 2016

Summer-End-Drink: Limoncello Tonic

Diesen Cocktail habe ich im Süddeutsche Zeitung Magazin entdeckt und sofort ausprobiert - passt er doch hervorragend zu meiner derzeitigen Begeisterung für Tonic Water!
Außerdem passt er zum "dem Sommer nachspüren"-Konzept, das ich Euch versprochen hatte, jetzt wo der Herbst kommt.

Prosecco Limoncello mag ich ja auch super gerne als Cocktail. Mit Tonic bekommt Limoncello aber nochmal einen anderen Drive. 
Achtung nur: nicht zu wenig Limoncello nehmen, sonst schmeckt das Ganze eigentlich nur wie Bitter Lemon ;-)

Falls Ihr aus dem Italienurlaub übrigens Limoncino mitgebracht habt - den kann man auch verwenden. Beides sind italienische Zitronenliköre, allerdings aus unterschiedlichen Regionen und mit leicht abweichender Zubereitungsart.

Summer-End-Drink: Limoncello Tonic

Zutaten:
4 cl Limoncello
200 ml Tonic Water
6 Eiswürfel
3 Basilikumblätter
1/2 Zitronenscheibe oder eine lange Zitronenzeste

Zubereitung:
Eiswürfel in ein Glas geben, Limoncello, Zitronenscheibe oder-zeste und Basilikumblätter zugeben. Mit Tonic Water aufgießen.

Salat mit Palmherzen und Avocado

Dieser Salat schmeckt nach Sommer!
Nachdem der Sommer, der zum Schluss ja noch alles gegeben hat, nun wohl wirklich dem Herbst weicht, zeige ich Euch in diesem und dem nächsten Post, wie Ihr ihm kulinarisch noch einmal nach-spüren oder besser -schmecken könnt.

Palmherzen kombiniert mit den nussigen Aromen von Avocado und Pinienkernen und den Bitternoten des Radicchio ergeben eine schöne Salat-Komposition. Der Clou ist das italienische Dressing, das überraschend anders schmeckt: Worcestersauce gibt ihm eine besondere Würze.
Und nicht wundern: Worcestersauce in einem italienischen Dressing ist nicht untypisch!

Salat mit Palmherzen und Avocado 

Zutaten:
1/2 Radicchiosalat
1 Romanasalat
200g gekochte Garnelen mit Schwanzstück
2 Avocado
50g Pinienkerne
300g Palmherzen
Saft einer Zitrone
4 EL Olivenöl
1 EL Worcestersauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Garnelen putzen (Schwanzstück und, ggfs. Darmfaden entfernen), waschen und trocken tupfen.
Salat putzen, in Streifen schneiden, waschen und trocken schleudern.
Avocados schälen, Kerne entfernen und in Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
Palmherzen abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
Aus Olivenöl, dem restlichen Zitronensaft und Worcestersauce ein Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salat, Avocados, Garnelen und Palmherzen auf Tellern anrichten. Mit Pinienkernen bestreuen und mit Dressing beträufeln.
Dazu: Ciabatta oder Baguette.

Mittwoch, 31. August 2016

Karibik-Törtchen mit Kokos-Mango

Wenn Ihr diese Törtchen backt, duftet das ganze Haus nach Kokos - wunderbar!
Kokos kommt bei diesen Törtchen gleich zweimal zum Einsatz - Kokosmilch verfeinert die Quark-Mascarpone-Füllung und der Teigrand wird nach dem Abrikotieren mit Kokosraspeln bestäubt. Frische süße Mangostückchen steuern Fruchtaromen bei.
Ein süßer Karibiktraum zum Kaffee ... njam.

Karibik-Törtchen mit Kokos-Mango

Zutaten:
2 Rollen Blätterteig
250g Quark
50g Mascarpone
50g Kokosmilch
1 EL Kokosraspeln
1 Ei (L)
75g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Ananassaft
1 EL Zitronensaft
2 EL Aprikosenkonfitüre
Kokosraspeln zum Bestäuben
2 reife Mango
12 Muffinförmchen
Muffinblech

Zubereitung:
Muffinblech mit Förmchen bestücken
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Quark, Mascarpone, Kokosmilch, 1 EL Kokosraspeln, Ei, Zucker , Vanillezucker, Ananassaft und Zitronensaft mit einem Schneebesen gut verrühren.
Blätterteigrollen aufrollen und in je 6 gleichgroße Teile schneiden.
Je ein Teil in ein Muffinförmchen legen und das Förmchen damit auskleiden.
Quarkmasse auf die Förmchen aufteilen.
Im Backofen 30 min. backen.
Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Törtchen aus der Form nehmen.
Aprikosenkonfitüre zum Aprikotieren in der Mikrowelle verflüssigen. Rand der Törtchen damit bestreichen und anschließend mit Kokosraspeln bestreuen.
Mangos mit einem geraden Schnitte links und rechtes vom Stein aufschneiden, so dass man zwei Hälften hat. In diesen das Fruchtfleisch längs und quer einschneiden. Die Schale jeder Hälfte von der Mitte nach außen drücken und umstülpen, Nun kann man die Würfel gut abschneiden.
Die abgekühlten Törtchen nach Belieben mit Mangowürfeln füllen.

Dienstag, 30. August 2016

Lieblingsdrink: Campari Tonic

Mein derzeitiger Lieblingsdrink ist einfach aber gut: Campari Tonic, ein Klassiker, den ich bisher eher selten mal getrunken hatte.
Finde, dieses Bitter-Süße passt gut zu diesem Sommer ;)
Überhaupt entedecke ich gerade Tonic Water für mich. Schmeckt auch mit Gin, oder ganz pur mit Eis. 

Campari Tonic

Dazu Campari in ein mit Eiswürfeln gefülltes Longdrink-Glas geben und mit Tonic Water im Verhältnis 1:3 auffüllen.
Cheers!

Samstag, 13. August 2016

Pasta mit Basilikum, Feta und Walnüssen

Wer das Besondere liebt, muss dieses Geschmackserlebnis probiert haben.
Wie so oft, ist es ganz easy zuzubereiten, denn das Besonders muss nicht kompliziert sein.
Und ich bin ja immer auf der Suche nach schnellen Gerichten mit besonderem Genussmoment. Diese Pasta erfüllt das definitiv.
Die Frische des Basilikums, das Herbe der Walnüsse, das Salzig-Cremige des Fetas und dazu die fruchtige Süße des Agavendicksafts - einfach der Hammer!

Pasta mit Basilikum, Feta und Walnüssen

Zutaten (für 2 Personen):
300g Fusilli
70g Walnusskerne
1/2 Bund Basilikum
100g Feta
Pfeffer
Agavendicksaft nach Belieben

Zubereitung:
Basilikumblätter waschen und trocken schleudern. Fein schneiden.
Walnusskerne grob hacken.
Feta grob hacken.
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen, mit Pfeffer abschmecken.
Fusilli nach Packungsanweisung zubereiten. Abgießen und sofort mit der Mischung vermengen.
Nach Belieben Agavendicksaft zugeben.
Am besten probiert man zunächst Folgendes: Auf einem Löffel etwas Pasta mit wenig Agavendicksaft beträufeln und kosten.
Dazu am besten einen Pigato aus Ligurien genießen!

Freitag, 12. August 2016

Feta mit Nektarinen vom Grill

Ja, ich weiß, die Tage an denen man draußen grillen konnte, waren bisher eher rar gesät. Und nun komme ich mit einem Grill-Gericht. ABER: es sollen tatsächlich ein paar Sommertage kommen!
Also nutzt sie und werft den Grill an!
Und probiert diese leckere Nachspeise.
Ruck-zuck vorbereitet garen Schafskäse und reife Nektarinen mit würzigen Kräutern in Alufolie auf dem Grill und sind in gut 20 min. fertig zum Genießen.

(Übrigens - notfalls kann man sich auch warm anziehen, den Heizpilz anschließen ... oder das Ganze im Backofen machen ;-)) das geht nämlich auch.)

Feta mit Nektarinen vom Grill

Zutaten:
200g Feta
2-3 reife Nektarinen
2 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
4 Zweige Majoran
Etwas Honig
Salz, Pfeffer
Walnusskerne

Zubereitung:
Grill anheizen.
Kräuter waschen, trocken schleudern. Blättchen von den Zweigen zupfen.
Nektarinen waschen, halbieren, entsteinen und in Scheiben schneiden.
Feta längs durchschneiden. auf ein große stück Alufolie setzen.
Nektarinen ziegelartig auf den Käse schichten.
Mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Kräutern bestreuen. Etwas Honig darüber träufeln.
Alufolie über dem Käse zusammenklappen und zu Päckchen festdrücken.
Ca. 20 min. auf dem Grill garen.
Vorsicht beim Öffnen der Päckchen: sehr heiß!!

Donnerstag, 11. August 2016

Tomaten-Oliven-Tarte

Nach längerer Pause melde ich mit einigen richtig guten Rezepten zurück :-)
Wir beginnen mit dieser wunderbaren herzhaften Tarte. Perfekt für ein schnelles leckeres Abendessen!
Wichtig sind gute Zutaten, d.h. feste aromatische Tomaten, hochwertige grüne Oliven und ein gutes Pesto alla Genovese verwenden.
(Entdeckt bei Essen&Trinken)

Tomaten-Oliven-Tarte

Tomaten-Oliven-Tarte

Zutaten:
 1 Rolle frischer Blätterteig
2 EL Pesto Genovese
350g feste Kirschtomaten
2 Frühlingszwiebeln
30g grüne Oliven ohne Stein
150g geriebener Emmentaler

Zubereitung:
Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
Tomaten waschen und trocken tupfen. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Oliven in Scheiben schneiden.
26 cm Tarteform mit dem Blätterteig auskleiden (Papier darunter lassen).
Mit Pesto bestreichen.
Tomaten, Oliven und Frühlingszwiebeln darauf verteilen. Mit Käse bedecken.
Auf unterster Schiene 25 min. backen. Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Kirsch-Joghurt-Törtchen

Saugut - so der Kommentar einer Kollegin zu diesen Törtchen! Und recht hat sie. Zarter mit Joghurt verfeinerter Teig trifft hier auf viele Kirschen, wodurch die Törtchen super saftig werden - mmmhhhmmm...

Das Rezept (nach einer "HeimatKüche" vom letzten Jahr) ist easy aber Achtung: die Kirschen müssen entsteint werden!
Ich hatte ganz wunderbare große süße Kirschen an einem Straßenstand bekommen. Allerdings hatten sie dunkles Fruchtfleisch - zum Entsteinen unbedingt Handschuhe anziehen, sonst habt Ihr wie ich verfärbte Finger!
Der Rest ist schnell erledigt und die Törtchen sind super schnell auf dem Tisch.

Kirsch-Joghurt-Törtchen

Zutaten:
170g Kirschen
200g Joghurt
90g weiche Butter
120g Zucker
2 Eier
150g Mehl
3 TL Backpulver
etwas Salz
12er Muffinblech und Förmchen
Puderzucker zum Bestäuben
eventuell Kirschen zum Dekorieren

Zubereitung:
Kirschen waschen, gut abtropfen und entsteinen (Handschuhe!). Mit Joghurt verrühren und 30 min. ziehen lassen.
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Muffinblech mit Förmchen auslegen.
Butter mit Zucker cremig rühren, Eier einzeln unterrühren. Danach Joghurt-Kirschmasse unterheben.
Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen und unterheben.
Masse auf die Förmchen verteilen. Ca. 25 min. backen, dann heraus nehmen und in der Form abkühlen lassen.
Törtchen aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäubt servieren.
Wer möchte, garniert sie jeweils noch mit einer Kirsche.

Montag, 27. Juni 2016

Pasta Merguez

Da das Wetter diese Woche schon wieder nicht richtig sommerlich sein soll, bringt dieses Gericht sozusagen Sommerhitze von innen ;-)
Durch die scharfen Lammbratwürste sowie noch extra Harissa in der Sauce erhält die Pasta Schärfe. Basilikum, Rotwein und Feta runden das Gericht lecker ab. Dazu: ein kräftiger Rotwein.

Pasta Merguez 

Zutaten (4 Personen):
400g Pasta (Rigatoni, Fricelli o.ä.)
6 Merguez Würste
3 Karotten
3 Frühlinsgzwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Prise Harissa
1 Dose stückige Tomaten
7 Soft-Tomaten
100 ml Rotwein
100g Feta
4 Stängel Basilikum

Zubereitung:
Karotten schälen und fein würfeln. Würste in 2 cm lange Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Soft-Toaten fein hacken. Basilikum waschen, trocken schleudern und fein schneiden.
Knoblauch abziehen und durch eine Presse geben. In Olivenöl anschwitzen. Frühlingszwiebeln und Karotten zugeben und kurz anbraten. Merguez zugeben, ringsum abraten. 1/3 des Basilikums zugeben. Mit Rotwein ablöschen. Stückige Tomaten zugeben und einköcheln lassen.
In der Zwischenzeit Pasta nach Packungsanweisung zubereiten.
Sauce mit Salz und Harissa abschmecken.
Feta fein hacken.
Pasta abgießen und mit der Sauce mischen. Mit Feta und Basilikum bestreut servieren.

Sonntag, 26. Juni 2016

Esst mehr Bruschetta!

Ja klar, das ist jetzt nicht das sensationell neue Rezept. Aber einfach immer gut!!
Und ich kann euch sagen - so als EM-Snack einfach wunderbar. Dazu dann nach Belieben einen leichten Rotwein oder, wie wir dieses Mal, Prosecco mit Lemoncello genießen. Damit lässt sich jedes Fußball-Duell gut aushalten.
Wichtig sind: gutes Brot, gutes Olivenöl und aromatische Tomaten.
Wir lassen mal das Basilikum weg, rösten das Brot in der Pfanne und fügen Parmesan-Späne hinzu.

Bruschetta mit Parmesan

Zutaten:
8 Scheiben dünnes oder 4 Scheiben breites Ciabatta
600g Cocktail-Tomaten
Salz, Pfeffer
1 dicke Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
gehobelter Parmesan nach Belieben

Zubereitung:
Tomaten waschen und fein würfeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Brot darin von beiden Seiten knusprig braten. Herausnehmen und sofort mit der längs durchgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben.
Mit Tomaten belegen und mit Parmesan garnieren.
Buon appetito!

Samstag, 25. Juni 2016

Erdbeer-Wonne-Kuchen

Aus dem Nutella-Brownie-Teig lässt sich noch viel mehr zaubern: nämlich diese fantastische Erdbeertorte. Dafür fügt man dem Teig nur noch etwas Mandeln zu.
Schmeckt hammer-mäßig. An Kalorien denken darf man dabei natürlich nicht ...

Erdbeer-Wonne-Kuchen
Erdbeer-Wonne-Kuchen

Zutaten (für ein Blech):
7 Eier (L)
630 g Nutella
100g gemahlene geschälte Mandeln
500g Magerquark
500g Mascarpone
500g Sahne
500g Erdbeeren
6 EL brauner Zucker
nach Gusto: Zitronenmelissen-Blättchen

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eier 8 min. schaumig schlagen. Nutella parallel dazu in der Mikrowelle verflüssigen. Löffelweise zu der Eimasse zugeben und unterrühren. Mandeln unterrühren. Dann den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gießen. Im Backofen 25 - 30 min. backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Erdbeeren waschen und putzen, längs in dicke Schieben schneiden. Quark und Mascarpone mit dem Zucker glatt rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Creme gleichmäßig auf dem Boden verstreichen. Erdbeerscheiben auf dem Kuchen verteilen, mit Zitronenmelissen-Blättchen garnieren.

Sonntag, 12. Juni 2016

Koriandermöhren-Salat

Dieses Rezept stammt aus "Pause im Glas", dem Kochbuch, das ich neulich vorgestellt hatte. Es ist das erste Rezept, das ich daraus probiert habe. Ich habe es allerdings etwas abgewandelt und nicht nur Koriandersamen sondern auch frischen Koriander und satt Feldsalat Pflücksalat verwendet (das wäre eher die herbstliche Variante). Auch habe ich das Ganze als Abendessen zuhause serviert und nicht im Behältnis geschichtet zum Lunch mitgenommen. Ehrlich gesagt, fand ich es so gut, dass ich nicht bis zum nächsten Tag warten wollte, denn es schmeckt echt genial.
Vanille und Koriander verfeinern die süßen Möhren, der Schafskäse bildet einen würzigen Kontrast dazu, Zitrone und Honig ergänzen perfekt.

Koriandermöhren-Salat

Zutaten:
Dressing:
2 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
Salz, Pfeffer

Salat:
2 Möhren
1 EL Olivenöl
1/2 TL Koriandersamen
1/4 Bund frischer Koriander
1/2 TL gemahlenen Bourbon-Vanille
1 TL Honig
1 Handvoll Pflücksalat
100g Feta
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Möhren schälen ud mit einem Sparschäler in dünne lange Streifen schneiden. Frischen Koriander waschen, trocken schleudern und hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Koriandersamen darin ca. 1 min. rösten, dann Möhren und Vanille zugeben. Mit Honig beträufeln und alles ca. 3-5 min. anbraten. Frischen Koriander untermischen un ganz kurz mitbraten. Abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Pflücksalat waschen und trocken schleudern. Feta in Würfel schneiden.
Wenn Ihr den Salat im Behältnis mitnehmen wollt, dann zuerst Möhren zum Dressing in das Gefäß füllen. Feta darauf verteilen. Zuletzt Pflücksalat einschichten. Gut verschließen, kühl stellen und am nächsten Tag verzehren. Oder Ihr macht es wie ich: richtet das Ganze auf einem Teller an und esst es sofort ;-)

Samstag, 11. Juni 2016

Pistazien-Marzipan-Striezel

Eigentlich war es so um Ostern, dass ich diesen Hefezopf in einer Werbung von Edeka sah. Und dann lag das Rezept rum und ich kam nicht dazu oder hatte Zeit, aber keine Lust darauf...
Und dann an einem Wochenende kam beides zusammen: mir fiel das Rezept wieder in die Hände, ich hatte die Zutaten da und zack, war er gebacken!
Muss allerdings zugeben, dass ich aus Zeitdruck fertigen Hefeteig genommen habe. Würde ich nicht empfehlen. er schmeckt gut, aber selbst gemachter ist definitiv besser. Daher waren wir uns einig: wenn wir diesen Striezel das nächste Mal backen, dann mit dem Hefeteig, den ich bei den Osterhäschen beschrieben habe.
Dennoch, die Füllung ist so lecker, da schmeckte er sogar mit Fertigteig super.
Wir haben frische Erdbeeren dazu gegessen - mhhhm.

Pistazien-Marzipan-Striezel

Zutaten:
selbstgemachter Hefeteig (Rezept gibt' s hier) oder Fertigteig
75 ml Milch
75 ml Orangensaft
100g Marzipan-Rohmasse

Zubereitung:
Milch und Orangensaft in einen Topf geben und aufkochen. Die Marzipan-Rohmasse in kleine Würfel schneiden und unter Rühren in der Orangen-Milch auflösen. Pistazien zugeben und gleichmäßig unterrühren. Masse abkühlen lassen. 
Gegangenen Hefeteig zu einem Viereck von 40x50 cm ausrollen bzw. Fertigteig aufrollen (sollte seit mind. 30 min. aus dem Kühlschrank sein). 
Pistazienmasse gleichmäßig darauf verstreichen. 
Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Teig von der langen Seite her aufrollen. Teigrolle mit einem scharfen Messer der Länge nach durchschneiden. Die beiden Teigstränge ineinander zu einer Kordel verdrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 20 min. gehen lassen.
Ei trennen, Eigelb mit etwas Milch verrühren. Zopf mit verquirlten Eigelb bestreichen. In 30 - 35 min. goldbraun backen. Falls er zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

    Dienstag, 7. Juni 2016

    Kochbuch-Vorstellung: Pause im Glas von Luisa Zeltner

    Dieses Kochbuch wurde neulich in einer Zeitschrift vorgestellt und ich habe es mir bestellt, da ich dringend Alternativen für die Mittagspause brauche. Wichtig dabei, die Rezepte dürfen nicht aufwändig sein und die Zutaten im Supermarkt erhältlich. Das waren dann auch die Kriterien beim Durchblättern.
    Nicht alles ist meines, aber ich habe etliche Rezepte entdeckt, die mir gefallen. Schnell gemacht sind sie alle. Alle Rezepte sind sehr schön bebildert.




    Die Rezeptideen sind fast alle zum Schichten in ein Glas gedacht. Am Anfang des Buches sind die dafür der nach Meinung der Autorin am besten geeigneten Gläser beschrieben, die aus USA kommen. Sieht auch sehr hübsch aus, allerdings kann man es definitiv auch in Plastikboxen mit dichtem Clip-Verschluß füllen. Dann wird beschreiben, wie man die Gläser gefüllt, damit alles knackig bleibt.

    Das Buch ist in drei Rezept-Kapitel gegliedert und beginnt mit "Energiepakete und Wachmacher". Darunter fallen etliche Shakes, Smoothies, Säfte und Müsli-Varianten. "Chiapudding mit Rhabarberkompott" ist hier mein Favorit. Chiasamen liegen schon bereit und jetzt warte ich, dass der Rhabarber in meinem Garten soweit ist. Schätzungsweise nächste Woche ist er das, und damit der Pudding dann gesetzt ;-)

    Als zweites Kapitel folgt "Knackige und bunte Salate". Hier sind mir der "Fruchtige Kichererbsensalat" und die "Gedünsteten Koriandermöhren mit Feldsalat" sofort ins Auge gestochen. Aber auch "Zucchininudeln mit getrockneten Tomaten und Walnüssen"  werde ich demnächst ausprobieren. Zu diesem Kapitel kann man schon mal sagen: top!

    Das Buch endet mit "Suppen und andere Lunchideen".  Hier hat es mir eine geschichtete asiatische Suppe angetan, die man nur noch mit heißem Wasser aufgießt. ein tolle Idee! Gazpacho, Süßkartoffelsuppe, Rigatoni mit Paprika und Ziegenkäse finde ich dann nicht so spannend. "Kokos-Erbsensuppe" dann schon eher.

    Alle Rezept sind vegetarisch und es gibt einen Hinweis, dass sich viele durch die Wahl der Zutaten (pflanzliche statt tierische Milchprodukte verwenden) veganisieren lassen.
    Ich bin ja kein Veggie, daher habe ich mit einem anderen Blick darauf geschaut und denke, dass man auch etliche Rezepte mit Shrimps oder Hänchenbruststreifen ergänzen könnte, wenn man möchte.

    Fazit:
    Das Buch ist schön, die Rezepte sind gut umsetzbar und nicht voll Standard. Meine Lunch-Time wird es bereichern.
    Die Glas-Schichterei ist eine nette Spielerei und macht sicher Eindruck. Ich werde aber im Alltag einfach meine normalen Schüsselchen nehmen. Für ein Brunchbuffet, für das sich die Rezepte auch sehr gut eignen, würde ich aber tatsächlich die dekorative Glasversion wählen.

    Sonntag, 5. Juni 2016

    Zweierlei Spargel vom Grill

    Das habe ich nach einen Rezept in der neuen "Living at home" zubereitet.
    Es ist alles ganz easy going und mal was Anderes.
    Dazu passt ein Glas Cuvée aus Chardonnay und Weissburgunder, Weingut Steitz, 2015, perfekt.
    Zweierlei Spargel vom Grill
    Zweierlei Spargel vom Grill

    Zutaten (für 4 Personen):
    je 20 Stangen grüner und weißer Spargel
    20 Scheiben roher Schinken oder Beacon (ohne Nitritpökelsalz!)
    8 Schaschlick-Spieße (Metall)
    1 Biolimette
    1 Bio-Orange
    Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker
    4 EL Butter
    8 Zweige Thymian
    200 ml Gemüsefond
    4 große Stücke Alufolie

    Zubereitung:
    Grill mit Deckel für mittlere direkte Hitze (180 Grad) vorbereiten, bzw. vom Mann vorbereiten lassen ...;-)
    Spargel schälen, grünen nur im unteren Drittel, und holzige Enden abschneiden. Grüne Spargelstangen mit Schinken umwickeln und jeweils 5 auf je 2 Schaschlick-Spieße stecken.
    Limette und Orange in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd auf die Alufolienstücke legen.
    Je 5 Stangen weißen Spargel darauflegen, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Je 1 EL Butter und 2 Zweige Thymian auf den Spargel geben. Alufolie über dem Spargel zusammendrücken, Fond angießen und komplett zum Päckchen verschließen.
    Spargelpäckchen mit geschlossenem Deckel ca. 25 min. grillen. Grünen Spargel nach etwa 10 min. dazulegen und mitgrillen.

    Mittwoch, 18. Mai 2016

    Nazdrowje - Soplica Haselnuss Orzech

    Neulich bekamen wir in einem Restaurant Soplica Haselnuss Orzech serviert, als wir nach einem besonderen Digestif fragten.

    Und den muss ich Euch empfehlen, denn er ist sensationell gut.

    Wer den nicht kennt verpasst etwas: Schon allein der Duft ist ein Genuss - Haselnuss-Wonne pur!
    Und so schmeckt er auch - ganz weich, mild, nicht zu süß, nicht zu stark und vollmundig nach leicht angerösteten Haselnüssen.

    Die polnische Wodka-Likör-Spezialität hat allerdings ordentlich Umdrehungen, die man jedoch nicht schmeckt: 32%!! (Also, ja nicht übertreiben beim Probieren ;-)

    Gibt's übrigens auch als Walnuss-Version. Genauso gut ...


    Nazdrowje!

    Dienstag, 17. Mai 2016

    Schoko-Waffeln

    Cafes alle zu - was tun?
    Da machen wir doch ruk-zuck diese leckeren Schokowaffeln und genießen sie mit frischen Erdbeeren und Sahne!

    Schoko-Waffeln

    Zutaten (für 5 Waffeln):
    63g weiche Butter
    36g Zucker
    1/2 Päckchen Vanillezucker
    1 Ei (L)
    125g Mehl
    1/4 TL Backpulver
    1 gestrichener EL Kakaopulver
    150 ml Milch
    25g Raspelschokolade
    Salz
    Öl für das Waffeleisen

    Zubereitung:
    Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Ei trennen. Eigelb zur Buttermasse geben und unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen. Abwechselnd mit der Milch zugeben und unterrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zusammen mit den Sckokoraspeln unter den Teig heben.
    Waffeleisen aufheizen, mit Öl bestreichen.
    Aus dem Teig 5 Waffeln backen. Die Waffeln benötigen jeweils 2 min. bis sie schön knusprig sind.
    Mit Erdbeeren und Sahne servieren.

    Montag, 16. Mai 2016

    Panierter Spargel

    Panierter Spargel
    Da mich inzwischen schon einige nach neuen Spargel-Rezepten gefragt hatten, bin ich dauernd auf der Jagd nach neuen Zubereitungsalternativen.

    Einge Varianten habe ich ja schon gepostet. Hier noch eine neue Idee, die wir uns gestern haben schmecken lassen: Panierter Spargel.
    Schon mal probiert?
    Nein? Dann nichts wie los! Geht ganz einfach und schmeckt super.
    Dafür nehmt Ihr am besten richtig dicken weißen Spargel.
    Wahlweise schmeckt dazu Grüne Soße und Graved Lachs oder Schinken, aber auch nur ein gemischter Salat passt gut.


    Zutaten (für 2 Personen):
    12 Spargelstangen
    Salz
    1 verquirltes Ei (L)
    Semmelbrösel
    Salz, etwas Chili aus der Mühle
    40g Öl

    Zubereitung:
    Spargelstangen schälen und holzige Enden abschneiden. In Salzwasser 15 min. bissfest garen. Gut abtropfen (trocken tupfen) und etwas abkühlen lassen.
    Semmelbrösel mit Salz und Chili mischen.
    Spargel erst im Ei, dann in den Semmelbröseln wenden.
    Öl in einer Pfanne erhitzen und Spargel portionsweise rundum goldbraun braten.

    Samstag, 7. Mai 2016

    Die beste Pasta-Soße überhaupt

    Diese Pasta-Soße liebe ich über alles.
    Ich habe sie vor 14 Jahren in einer Freundin-Rezeptbeilage entdeckt und seitdem ist sie fester Bestandteil meines Pastasaucen-Repertoires.
    Lt. Beilage kommt sie aus Sizilien und lebt von der eigenwilligen Kombination aus süß und salzig, die ich ungewöhnlich und spannend finde. In ihr vereinen sich nämlich Sardellen und Thunfisch mit Rosinen.
    Ist nichts für jeden, aber wer solche Kompositionen mag, hat damit ein neues Leibgericht gefunden ;-) Also, wer experimentierfreudig ist und sich das vorstellen kann - ran an die Töpfe!!

    Beste Pasta-Soße

    Zutaten (für 4 Personen):
    400g Spaghetti
    Salz
    2 Knoblauchzehen
    6 Sardellenfilets in Öl
    400g stückige Tomaten (Dose)
    3 EL Olivenöl
    3 EL gehackte glatte Petersilie
    3 EL Pinienkerne
    3 EL Rosinen
    Pfeffer
    8 EL Semmelbrösel
    300g Thunfisch in Öl

    Zubereitung:
    Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten.
    Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse geben.
    Sardellen fein hacken.
    Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Sardellen kurz anbraten. Petersilie unterrühren. Tomaten, Pinienkerne und Rosinen zugeben. Sugo ca. 7 min. köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Semmelbrösel in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
    Thunfisch abtropfen lassen und im Sugo 3 min. erhitzen.
    Nudeln mit Sugo mischen, mit den gerösteten Semmelbröseln bestreuen.

    Freitag, 6. Mai 2016

    Spargel-Törtchen

    Nachdem der Spargel letzte Woche mehr oder weniger fast im Boden eingefroren ist - auf dem Markt sprach einer von Tiefkühlspargel;-) - ist er jetzt wieder da! Und bei den jetzigen und vorhergesagten Temperaturen dürfte es keine Problem mehr sein, die leckeren Stangen zu bekommen.
    Darum hier gleich noch ein feines Rezept, das zusammen mit Blattsalaten ein feines vegetarisches Abendessen ergibt, sich aber auch gut auf einem Brunchbuffet macht.
    Ich habe es bei eatsmarter.de gefunden und finde es sehr lecker. Bärlauchpesteo gibt den Törtchen die spannende Note. Probieren!

    Spargel-Törtchen

    Zutaten (für 2 Personen):
    6 Blätter Filoteig
    2 EL Ölivenöl
    3 Stangen weißer Spargel
    3 Stangen grüner Spargel
    Salz
    100g Ricotta
    2 EL Frischkäse
    1 Ei (M)
    Pfeffer
    1 EL Bärlauchpesto

    6er Muffinform und Förmchen

    Zubereitung:
    Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Spargel putzen, holzige Enden abschneiden. Den weißen zu zwei Drittel, den grünen nur im unteren Drittel schälen. In 3 cm lange Stücke schneiden.
    Weißen Spargel in kochendes Salzwasser geben und 6 min. kochen. Nach 2 min. grünen Spargel zugeben. Spargel mit einer Schaumkelle heraus nehmen und gut abtropfen lassen.
    Muffinform mit Förmchen befüllen.
    Filoteig aus dem Kühlschrank nehmen. Jedes Filoteigblatt 3x halbieren, in die Förmchen drücken und mit Öl bestreichen. Spargel auf die Förmchen verteilen.
    Ricotta, Frischkäse, Ei, Salz, Pfeffer und Bärlauchpesto gut verrühren. Masse in die Förmchen füllen.
    Törtchen auf mittlerer Schiene 25-30 min. backen.

    Montag, 2. Mai 2016

    Himbeer-Schoko-Traum-Kuchen

    Eigentlich ist das ein Käsekuchen.
    Aber was für einer!
    So ein Kuchen schwebte mir schon geraume Zeit vor. Da ich nirgendwo ein solches Rezept fand, habe ich es dann kurzerhand selbst kreiert.
    Die Kombination von Himbeeren in Schoko-Mascarpone auf leckerstem Haselnussboden wird Euch umwerfen! Ihr werdet Euch nicht mit einem Stück zufrieden geben und diesen Kuchen immer wieder haben wollen - versprochen.

    Himbeer-Schoko-Traum-Kuchen

    Zutaten:
    Boden:
    175g Mehl
    125g gemahlene Haselnüsse
    1/2 TL Backpulver
    125g Zucker
    1 Prise Salz
    1 Ei (M)
    125g Butter

    Guss:
    250g Quark
    250g Mascarpone
    40g Mehl
    100g Zucker
    3 EL saurer Rahm
    3 Eier
    20g Kakaopulver

    150g Himbeeren

    Zubereitung:
    Boden:
    Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei und Butter in Stückchen zugeben und zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 1h kalt stellen.

    Guss:
    Alle Zutaten gut verrühren.

    Backofen auf 180 Grad vorheizen.
    Springform (24 cm) einfetten. Teig zwischen Frischhaltefolie kreisförmig (größer als die Form) ausrollen. Oberste Folie abziehen. Teig mit der offenen Seite nach unten in die Form geben und hineindrücken, Rand hochziehen. Zweite Folie vorsichtig abziehen. Rand fertig formen, überstehenden Teig abschneiden.
    Mit den Himbeeren belegen. Guss darüber gießen, gleichmäßig verteilen.
    1h backen. Dann noch nicht aus dem Backofen nehmen, sondern bei leicht geöffneter Tür (Kochlöffel dazwischen klemmen) 30 min. abkühlen lassen. dann herausnehmen und weiter abkühlen lassen.
    Springform vorsichtig entfernen.
    Und dann geniiieeeeßen ....

    Sonntag, 1. Mai 2016

    Spargel mit Lachsröllchen

    Ich habe Urlaub und damit endlich wieder mal Zeit für meinen Blog!
    Gekocht und gebacken habe ich in der Zwischenzeit zwar einiges, aber ich kam einfach nicht mehr dazu, es mal zu posten. Außerdem ging es mir gesundheitlich nicht so gut und dann fehlt einfach die Lust am Schreiben.
    Aber jetzt geht es mir besser und die Urlaubstage werden genutzt, Euch ein paar nette Leckereien zu servieren.
    Wir fangen an mit einer easy aber effektvollen Beilage zu Spargel: Lachsröllchen!


    Zutaten (für 4 Personen):
    100g Mehl
    200 ml Milch
    2 Eier (M)
    1 Prise Salz
    1 EL Öl
    2 Packungen Graved Lachs

    Zubereitung:
    Für die Pfannkuchen Mehl und Milch gut verrühren, dann die Eier und das Salz unterrühren. Kurz quellen lassen.
    Öl in einer Pfanne erhitzen und 4 Pfannkuchen ausbacken. Etwas abkühlen lassen.
    Pfannkuchen mit Graved Lachs belegen und aufrollen. In Scheiben schneiden und zum Spargel servieren.
    Dazu passt mit Dill und Krebsbutter verfeinerte Sauce Hollandaise.

    Sonntag, 17. April 2016

    Schnelles Schweinefleischcurry mit rotem Reis

    Damit das Curry so schnell wird, arbeiten wir mit Pasten. Wer mehr Zeit investieren will, kann natürlich alles auch frisch hinzufügen.
    Speziell wird dieses Gericht durch die Beilage: roter Reis aus der Camargue.
    Dieser wird nur in geringen Mengen auf sehr tonhaltiger Erde angebaut, was ihm seine rote Farbe verleiht. Diese dringt jedoch nicht bis ins Innere vor, sondern bleibt auf die Außenhau beschränkt. Es gibt es ihn nur in ungeschliffener Vollkorn-Form. Der rote Reis bleibt bissfest und hat einen kräftig nussigen Geschmack.

    Schnelles Schweinefleischcurry mit rotem Reis


    Zutaten (Für 2 Personen):

    2 EL Erdnussöl
    350 g Schweinefilet
    5 Mini Pak-Choi
    200g Zuckerschoten
    200g Champignons
    1 Frühlingszwiebel
    3 TL Crunchy Erdnussbutter
    2 TL Zitronengraspaste
    1 TL Korianderpaste
    1 EL Fischsoße
    1 EL Limettensaft
    200 ml Geflügelfond
    200g Kokosmilch
    2 TL gelbes Currypulver
    Chili ais der Mühle, Salz
    Roter Reis aus der Camargue nach Gusto

    Zubereitung:
    Pack-Choi waschen, putzen und in Streifen schneiden. Zuckerschoten waschen, Faden vom Stielende bis zum Blütenansatz abziehen. Halbieren.  Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel putzen, waschen und in Ringe schneiden.
    Schweinefilet abtupfen und in Scheiben schneiden.
    Reis nach Packungsanweisung zubereiten.
    Erdnussöl in einer großen Pfanne erhitzen. Schweinefilet ringsum anbraten, heraus nehmen und warm halten. Frühlingszwiebeln in die Pfanne geben und kurz anbraten. Gemüse zugeben und 5 min. pfannenrühren. Schweinefilet wieder zugeben, Currypulver darüber stäuben und alles nochmals kurz braten.
    Mit Geflügelfond und Kokosmilch ablöschen. Zitronegraspaste und Erdnussbutter zugeben und 5 min. einköcheln lassen. Limettensaft, Fischsoße und Korianderpaste zugeben. Mit Salz und Chili abschmecken.
    Dazu den Reis servieren.
    Hervorragend dazu passt der fruchtige 2014 Muskateller vom Weingut Ökonomierat Rebholz, Pfalz.

    Samstag, 16. April 2016

    Himbeer-Rhabarber-Crumble

    Als ich neulich die ersten Stangen Rhabarber entdeckte, griff ich sofort zu. Himbeeren hatte ich schon am Vortag gekauft. Damit waren die Weichen für dieses wunderbare Frühlingsdessert gestellt.
    Den Crumble kann man übrigens auch prima zum Kaffee oder Brunch reichen. Schmeckt absolut njmanjamnjam!

    Himbeer-Rhabarber-Crumble

    Zutaten (für 4 Personen):
    300g Rhabarber
    250g Himbeeren
    100g kalte Butter
    100g Zucker
    200g Mehl
    1 kleines Ei
    1 Pckg. Vanillin-Zucker
    Vanille aus der Mühle
     1Prise Salz

    Zubereitung:
    Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
    Rhabarber putzen, waschen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Rhabarberstücke und Himbeeren in eine gefettete Auflaufform füllen.
    Mehl, Zucker, Vanillinzucker, Vanille, Ei, Salz und Butter in Stückchen in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann weiter mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.
    Streusel auf den Früchten verteilen.
    Ca. 45 min.backen. Sollten die Streusel gegen Ende zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
    Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit Vanillequark servieren.

    Montag, 11. April 2016

    Wein- und Käse-Degustation

    Es ist eine Weile her, da lag der "Brigitte" ein Extraheft "Kochen für Gäste" bei. Darin wurde unter anderem auch ein Paket aus französischen Weinen und Käse vorgestellt, das total spannend klang. Zwei der Weine waren Chenin Blancs, die ich ja in Südafrika liebem gelernt hatte - hier allerdings aus Ihrer Ursprungsregion Frankreich. Damit war klar, das muss her! Letztes Wochenende war es dann so weit und wir haben die 6 Weine und Käse mit Freunden verkostet.

    Die Bestellung erfolgte online. Der Käse kam direkt aus Frankreich von www.brie-et-amis.com, in perfekter Kühlpackung, so dass alles schön frisch blieb. Alle Käse waren sorgfältig eingepackt und beschriftet. Ich hatte in der Bestellung angegeben, an welchem Tag ich den Käse brauche. Bezahlt habe ich per Überweisung (Achtung Ausland!) und war mir nicht sicher, ob das mit dem Termin klappt, denn Auslandsüberweisungen dauern ja eventuell länger. Prompt kam ein Anruf von Paula Kirchenbauer von Brie-et-ses-amis., die mich bat, doch eine Überweisungskopie zu mailen, damit sie das Paket termingerecht liefern könne. Das ist Service!!
    Auch der Wein von www.weinhalle.de kam pünktlich an.


    Die Verkostung begann mit 2014 "Petit Salé blanc IGP", Chateau de Roquefort, einem trockenen Weißwein aus der Provence und "Rouelle du Tarn", einem Ziegenmilch-Weichkäse aus den Pyrenäen.
    Der Wein ist leicht (12%), schmeckt wunderbar frisch und süffig, etwas nach Blüten, Kräutern und ganz zart salzig - Provence eben! Der Käse dazu schmeckt fein und etwas nussig. In der Beschreibung stand, er sein kein "Gaumenfetzer" sondern weich und dezent. Das konnten wir unterschreiben, auch wenn uns der Begriff "Gaumenfetzer"ziemlich zum Schmunzeln brachte.

    Ein gelungener Einstieg also! Jetzt waren wir gespannt. Man weiß ja bei so etwas nie, ob all die schönen Beschreibungen nachher auch der Realität entsprechen.
    Wir sind zwischendurch etwas mit der Reihenfolge durcheinander gekommen ;-) was der Sache aber keinen Abbruch tat - für diesen Post beschreibe ich aber die optimale Reihenfolge.

    Nummer 2 war der Chenin Blanc 2013 Montlouis Petillant "Triple Zero"/ Taille aux Louis, Jacky Blot, Loire,  ein feinperliger Schaumwein und dazu gab es "Brie de Meaux AOP", einen feinen Weichkäse von der Ile de France. Der Beschreibung entnahmen wir, dass dieser Brie einer von zweien ist, die noch Herkunftsschutz genießen, und der 1815 bei einem Wettbewerb am Rande des Wiener Kongresses zum "König aller Käse" gekürt wurde. Unser Käse war definitiv nicht von 1815, aber sehr lecker! Kräftig, nussig und etwas nach Gras - so könnte man den Geschmack beschreiben. Mit dem Triple Zero harmoniert er sehr gut. Der Name "Triple Zero" rührt daher, dass dem Wein, wenn er noch 12 Gramm Restzucker hat, kein weiterer Zucker zugefügt wird und auf der wilden Hefe solange gärt, bis er knochentrocken ist. Und das heißt nicht, dass er sauer ist! Er schmeckt frisch und elegant - fast schon ein bisschen wie Champagner.

    Danach kam ein Wein, der nochmals alles toppte! Wieder ein Chenin Blanc: 2014 "Clef de Sol" blanc / Domain La Grange Tiphaine. Ein Jungwinzerpaar von der Loire kreiert diesen Ausnahme-Wein. Weihalle. de schreibt, dass Chenin Blancs hierzulande mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.  Dem schließe ich mich an! Probiert ihn, und mit diesem Wein könnte Eure Liebe zu Chenin Blanc beginnen. Voll, würzig,  blumig, einfach ein wundervoll charaktervoller Tropfen! Genießt jeden Schluck. Mit "Maroillles AOP", einem würzige Weichkäse (riecht auch sehr intensiv ;) aus Nord-Pas-de-Calais harmoniert er bestens. Dieser Käse wird während der Reifung immer wieder mit Salzwasser gewaschen. Er erinnert an Munster und ist wie dieser ein Rotschmierkäse. Die Rinde ist ziemlich bitter und muss vor dem Essen entfernt werden.

    Der nächst Wein war ein Rotwein  - 2014 Cotes du Foren "La Madone" / Domaine La Madonne, Codes du Forez, Loire - und hat uns beim ersten Schluck nicht so begeistert. Zusammen mit dem Käse "Abondance" jedoch kommt er richtig gut. Und wir entdeckten: Walnüsse dazu runden das Geschmackserlebnis ab. Abondance ist ein Hartkäse, der erstmals im 5. Jahrhundert von Mönchen im ostfranzösischen Haute-Savoie kreiert wurde. Seinen Namen trägt er nach dem Val d'Abondance, aus dem er stammt. Der Käse schmeckt buttrig, nussig und in der Tat etwas fruchtig. Auch seine Rinde sollte man vor dem Essen entfernen.

    Der Cidre "Cuvée Pur" / Kystin, Sasha Crommar, Bretagne und der orangefarbene Hartkäse "Mimolette extra vieille" waren wieder ein Ausnahme-Erlebnis. Unter einem Cidre erwartet man ja in der Regel einen Apfel-basierten Schaumwein. Dieser hier ist jedoch aus 17 alten Mostbirnensorten hergestellt und hallo, das riecht man! Birne pur duftet einem aus dem Glas entgegen. Wir fanden, den kann man immer wieder trinken und mit nur  2% Alkohol ist das außerdem ein leichtes Vergnügen. Der nussig zitronige Mimolette schmeckt wunderbar dazu. Er kommt aus Lille und wird wegen seiner Kugelform auch Boule de Lille genannt.

    Den Abschluss machten der rote Süßwein "Maury Vendange VDN", Domaine Pouderoux, Maury und der "Roquefort Artisanal AOP". Bei diesem Käse gingen die Meinungen auseinander. Blauschimmelkäse-Liebhaber waren begeistert, die andern fanden ihn zumindest nicht schlecht. Er schmeckt salzig und nussig, aber auch bitter, scharf und etwas säuerlich. Der "Maury Vendange VDN" ergänzt ihn hervorragend. Vom Geruch erinnert er an Portwein, schmeckt aber leichter, mit Aromen von Kirsche und Kakao. Ein herrlicher Dessertwein. Auch dieser kam auf unsere Liste "mehr davon".

    Unser Fazit: Eine gelungene Zusammenstellung, ein toller Verkostungsabend und - wir haben ein paar neue Lieblingsweine!