Sonntag, 21. Februar 2016

Nutella-Brownies mit Orangensahne

Das Rezept für die Brownies habe ich von einer Kollegin, die es in der Brigitte gefunden und getestet hat. Ich durfte probieren und war begeistert, denn sie schmecken super und sind aus nur 2 ZUTATEN mit minimalsten Aufwand hergestellt!!
Also haben mein Mann (absoluter Nutella-Fan) und ich sie heute nachgebacken und dabei noch etwas mit der Form und Extras experimentiert. Serviert mit Orangenfilets und Orangensahne sind sie schlicht der Knaller. Allerdings kann man sich danach nur noch rollend bewegen ;-) aber das ist es wert. Lasst dann halt etwas anderes weg.

Außerdem habe ich mit diesem Rezept meine neue Küchenmaschine eingeweiht. Sie kann alles außer abwaschen :))) und ist eine enorme Erleichterung, wenn man wie hier Eier 8 min. rühren muss.  Bei sowas hatte ich vorher immer Schmerzen im Arm, das ist jetzt Geschichte!

Wenn man kein ganzes Backblech Brownies backen will, kann man sie auch in einer 4-eckigen Tartform backen, dann hat man nachher z.T. noch eine schöne Wellenform am Rand. Man kann sie auch in einer Cake-Pop-Form backen, dann werden es Halbkugeln, die man z.B. mit Orangensahne zu einer kleinen Nascherei zusammensetzen kann (siehe Bild unten).

Jippee!!
Nutella-Brownies mit Orangensahne
Nutella-Brownies mit Orangensahne

Zutaten:
Nutella und Eier mehr nicht!
Pro 90g Nutella ein Ei Klasse L.

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eier 8 min. schaumig schlagen. Nutella parallel dazu in der Mikrowelle verflüssigen. Löffelweise zu der Eimasse zugeben und unterrühren. Dann den Teig - je nach Menge - entweder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech, in eine Tarteform oder eine Cake-Pop-Form gießen.
Im Backofen 25 - 30 min. backen.
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und dann vom Backblech oder aus der Form stürzen und in Streifen oder Würfel schneiden, bzw. aus der Cake-pop-Form lösen.
Mit Sahne, in die ihr Vanillezucker und etwas geriebene Orangenschale gerührt habt, und Orangenfiletstückchen servieren.

Montag, 15. Februar 2016

Cake-Pops aus Plätzchenresten

Wohin mit Resten von Weihnachtsplätzchen im Februar?
Zum Wegwerfen fand ich sie zu schade, aber essen wollte sie auch keiner mehr ...
Ich entsann mich der englischen Resteverwertungsidee und machte Cake-Pops daraus!
Das war allerdings ein etwas dorniger Weg, denn die ersten davon sind total missraten! Sie waren zu weich und fielen direkt von Stängel :-)
Ich hatte 3 verschiedene Rezepte, die alle mit unterschiedlichen Mengen Frischkäse und mal mit Butter/Puderzucker, mal ohne arbeiteten, und keine Ahnung welches funktioniert, zumal alle verschiedene Grundteige verwendeten.
Meine super Idee, die Cake-pops mit einer Marzipandecke zu umhüllen, ging auch zunächst daneben, da meine Bällchen zu dick, zu weich und mit dem Marzipan darum dann einfach zu schwer waren und volle Schlagseite bekamen. Das sah nicht lustig aus, kann ich Euch sagen. Ich war nahe daran, das ganze einfach zu versenken.
Aber dann habe ich die Kurve bekommen und sie wurden ganz ansehnlich. Kann man sicher noch besser machen. Für das erste Mal war ich aber happy und kann Euch das Rezept verraten, das mit Butterplätzchen oder Mandelteigplätzchen prima funktioniert. 

Cake-Pops aus Plätzchenresten

Zutaten (für ca. 16 Stück):
Füllung:
250g Kekse / Plätzchen
25g weiche Butter (kann man auch durch Erdnussbutter ersetzen)
30g Frischkäse
2 EL Aprikosenmarmelade (alternativ 1 EL Kuvertüre und 1EL Cointreau)
50g Puderzucker
etwas flüssige Kuvertüre für das Befestigen der Spieße

Überzug:
wahlweise:
Marzipandecke (da das Marzipan recht schwer ist und aufträgt, dafür kleinere Cake-Pops nehmen!) oder Frischkäse/Puderzucker-Frosting oder Kuvertüre oder Kuvertüre/Erdnussbutter-Gemisch

Zum Verzieren: Zuckerstreusel, Kokosflocken, Krokantstreusel oder Deko-Schoko-Zuckerguss-Schrift und alle möglichen weiteren Zuckerbäcker-Deko-Elemente

16 Schaschlikspieße

Zubereitung:
Kekse mit einer Gabel fein zerbröseln. Mit Frischkäse, Marmelade, Butter und Puderzucker mischen und gut verkneten. Kugeln formen, Durchmesser ca. 2,5 bis 3 cm (nicht dicker, sonst halten sie nicht!). Kugeln ca. 45 min. in den Kühlschrank stellen.
Kuvertüre im Wasserbad verflüssigen. Schaschlikspieße eintauchen und möglichst nur bis zur Hälfte in die Kugeln stecken. Kugeln nochmals für ca. 15 min. kalt stellen.
Und nun kommt es darauf an, wie ihr die Cake-Pops überziehen wollt. Ich hatte zum einen schokoladige Plätzchenreste und habe diese mit einem Frosting aus 1 Teil Frischkäse und 2 Teilen Puderzucker (mit einem kleinen Pinsel oder einer Kuchengabel arbeiten) sowie mit Streifen aus einer fertigen Marzipandecke umhüllt. Beide Versionen habe ich dann noch mit Schoko-Zuckerguss-Schrift und kleinen Zuckerblütchen dekoriert.
Außerdem hatte ich noch Cake-Pops aus Mandelgebäckresten zubereitet. Diese habe ich mit einer Mischung aus dunkler Kuvertüre und Erdnussbutter (1:1) überzogen und anschließend z.T. in Zuckerstreuseln gewendet. Für diesen Überzug Kuvertüre und Erdnussbutter im Wasserbad schmelzen und Kugeln am Spieß in die Kuvertüre tauchen. Anschließend Spieß schräg halten und schnell drehen, damit die überschüssige Kuvertüre glatt abfließen kann. Zum Trocknen in hohe Gläser, die mit Zucker gefüllt sind, stecken.
Bis zur Verwendung klar stellen!
Euch fallen bestimmt noch viele weitere Möglichkeiten zum Überziehen und Verzieren ein, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es zu Ostern vielleicht mit eiförmigen Cake-Pops überzogen mit Erdbeer-Frosting?
Have fun!

Sonntag, 14. Februar 2016

Edel-Pasta

Dieses Pastagericht ist sehr speziell. Wenn man die Zutaten mag und bereit ist, etwas  Zeit in die Zubereitung zu investieren, wird man mit einem Genusserlebnis belohnt!
Ich erwähne das extra, weil nicht jeder z.B. Kapernäpfel mag und weil ich leider auch schon mal mit einer husch-husch Zubereitung an diesem Gericht gescheitert bin...
Neulich aber habe ich mir mal wieder die Zeit genommen und wir waren erneut von dieser Edel-Pasta-Version begeistert.

Edel-Pasta

Zutaten:
12 Riesengarnelen 
400g Lachsfilet
2 Schalotten
4 EL trockener Sherry
2 TL Krustentier-Paste von Lacroix
600 ml Wasser
1/2 Bund Estragon
125 Creme fraiche
Meersalz, frischer Pfeffer
etwas Limettensaft
10 Kapernäpfel
250g Bandnudeln

Zubereitung:
Garnelen waschen und säubern, trocken tupfen.
Lachs waschen und trocken tupfen, in Würfel schneiden.
Estragon waschen und trocken schleudern.
Schalotten abziehen und fein würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen und Lachswürfel darin rundum anbraten, heraus nehmen.
Garnelen ins Bratfett geben, rundum anbraten und ebenfalls herausnehmen.
Schalotten in die Pfanne geben und unter Rühren andünsten. Sherry zugeben und 2 min. einkochen lassen.
Wasser, Krustentier-Paste und 2 Estragon-Stiele dazugeben und alles ca. 10 min. einköcheln lassen.
Soße durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen. Mit Creme fraiche verrühren und erhitzen. Garnelen und Lachs zugeben und 5 min. bei kleiner Hitze gar ziehen lassen.
Restliche Estragon-Blättchen abzupfen und zugeben.
Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Limettensaft abschmecken.
Kapernäpfel zugeben und durchmischen.
Bandnudeln nach Packungsanweisung kochen und abgießen.
Mit der Soße vermischen und servieren.

Montag, 8. Februar 2016

Manchmal ist das Gute so einfach: Sandwich mit Parmaschinken

Es muss nicht immer Kochen sein. Manchmal wäre auch ein richtig gutes Sandwich fein. Was man  allerdings meist als Sandwich servierte bekommt, ist nicht so meines. 
Darum habe ich mal etwas herumexperimentiert und hier ist meine Version: Schlicht aber gut.

 Sandwich mit Parmaschinken

Ziegenfrischkäse mit gehackten, gerösteten Pinienkernen vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vollkorntoastbrot mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen. Mit Parmaschinken, in Scheiben geschnittenen Minitomaten und frischen Basilikumblättchen belegen. Diagonal aufschneiden. Fertig.

Sonntag, 7. Februar 2016

Mini-Quark-Strudel mit Mango/Maracuja

Das ist ein exotischer Strudeltraum: Mango und Maracuja verleihen diesen Mini-Quarkstrudeln Südsee-Flair. Der betörende Duft der reifen Mango und Passionsfrüchte machen schon die Zubereitung zum Genuss. Und schnell gemacht sind die Strudelchen auch noch...
PROBIERREN!!

Mini-Quark-Strudel mit Mango/Maracuja


Zutaten (f. 4 Personen):
1 Packung Filoteig
350g Magerquark
2 Eigelb
50g Zucker
1 reife Mango
3 Passionsfrüchte
50g Butter
50g Semmelbrösel
2 EL Limettensaft
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:
Quark im ein Geschirrtuch geben und ausdrücken. In eine Schüssel geben und mit Eigelb und Zucker gut verrühren.
Mango vom Steine schneiden, schälen und in kleine Würfel schneiden. Passionsfrüchte mittig durchschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel heraus schaben. Mango-, Maracuja-Fruchtfleisch, Limettensaft und Semmelbrösel zur Quarkmasse geben und vermischen.
Butter in eine Pfanne geben und verflüssigen lassen.
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
Filoteig aus dem Kühlschrank nehmen. 1 Teigblatt mit der flüssigen Butter bestreichen, zweites Teigblatt auflegen und ebenfalls bestreichen. Im unteren breiten Drittel des Teiblatts (Längsseite) etwas von der Frucht-Quarkmasse verteilen. Von dort her vorsichtig aufrollen, Teilenden einschlagen und gut andrücken. Rolle mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dünn mit flüssiger Butter bestreichen.
Mit den restlichen Teigblättern ebenso verfahren.
20 - 25 min. im Ofen backen. Herausnehmen und noch ca. 10 min. auf dem Blech auskühlen lassen.
Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Rote-Beete-Salat mit Orangen und Walnüssen

Wer jetzt etwas Leckeres, Gesundes essen will, sollte zu roter Beete greifen. Die enthaltenen B- und C-Vitamine, Folsäure und Mineralstoffe machen die rote Knolle zu einer wahren Powerfrucht. (Wer allerdings Nierenprobleme hat, sollte vorsichtig mit roter Beete umgehen, denn sie enthält auch hohe Mengen an Oxalsäure.)
In Kombination mit Orangen ist sie auch geschmacklich wunderbar: Der süßlich erdige Geschmack der Knolle harmonierte sehr gut mit der süßen Säure der Orangen. Ich finde dazu die die herbe Note der Walnüsse und des Salbeis besonders spannend.

Rote-Beete-Salat mit Orangen und Walnüssen

Zutaten (f. 4 Personen):
4 gekochte Knollen rote Beete
3 kleinere Orangen
1 Handvoll Walnusskerne
2 EL Orangensaft
3 EL Walnussöl
1 EL Dijonsenf grobkörnig
Salz, Pfeffer
einge Salbeiblättchen zum Garnieren

Zubereitung:
Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Nicht zu heiß werden lassen und dauernd durchrühren, damit sie nicht anbrennen! Abkühlen lassen, grob hacken. Wenn es schnell gehen muss, kann man sie auch umgeröstet nehmen.
Orangen schälen und weiße Außenhaut entfernen. Quer in dünne Scheiben schneiden.
Rote Beete ebenfalls in Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Orangenscheiben und auf Tellern anrichten.
Aus Orangensaft, Walnussöl und Senf ein Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Orangen- und rote Beete-Scheiben mit dem Dressings beträufeln. Mit den gehackten Walnusskernen bestreuen. Mit Salbeiblättchen garnieren.